Busfahrer des Jahres in Stuttgart Immer ein offenes Ohr für die Fahrgäste

Claus Dieter Hoffmann, der Busfahrer des Jahres in Stuttgart. Foto: VVS
Claus Dieter Hoffmann, der Busfahrer des Jahres in Stuttgart. Foto: VVS

Ruhe und Einfühlungsvermögen zeichnen Claus Dieter Hoffmann aus. Mit diesen Eigenschaften hat er den diesjährigen Titel Busfahrer des Jahres erhalten.

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Stuttgart - Bereits zum 18. Mal ist am Mittwoch der „Busfahrer des Jahres“ gekürt worden. Der Gewinner Claus Dieter Hoffmann ist seit über 40 Jahren bei den SSB tätig, seit 20 Jahren als Busfahrer. Den Preis hat er zum ersten Mal erhalten. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet“, sagt der 60-Jährige. „Busfahrer hört sich immer so easy an, aber da steckt mehr dahinter“, sagt er. Deshalb sei es schön, dass es eine solche Aktion gibt. Vertreter vom Verkehrsverbund Stuttgarter und der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) haben Hoffmann mit einer Urkunde und einem Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro gratuliert, der in verschiedenen Stuttgarter Geschäften eingelöst werden kann.

Besondere Verantwortung in der Pandemie

„Dieser Termin macht mir jedes Jahr aufs Neue Freude“, sagt die Fachbereichsleiterin für den Fahrbetrieb bei den SSB, Sieglinde Hahn. „Es werden Menschen geehrt, die tagtäglich still und leise einen anspruchsvollen Job machen“. Bei dem Beruf gehe es nicht nur darum, das Fahrzeug im Griff zu haben und den Fahrplan einzuhalten. „Vielmehr ist der Busfahrer auch Ansprechpartner für die Fahrgäste. Diese soziale Komponente darf man nicht vergessen“, so Hahn. Gerade während der Pandemie erfordere der Beruf besondere Verantwortung. „Wir brauchen Menschen wie Claus Dieter Hoffmann, die Ruhe bewahren und den Fahrgästen zur Seite stehen“, sagt VVS-Geschäftsführer Horst Stammler. Vor allem sein Einfühlungsvermögen zeichne Hoffmann aus. „Einmal hat mir eine ältere Dame an der Endhaltestelle ihre gesamte Lebensgeschichte erzählt. Ich habe ihr aufmerksam zugehört“, erinnert sich Hoffmann. „Am nächsten Tag hat sie mir als Dank Schokolade geschenkt“. Solche Begegnungen sind es, die für Hoffmann den Beruf so wertvoll machen.




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