Buzzcocks-Sänger Pete Shelley tot Ein Gründervater des Punk

Von juw 

Pete Shelley, der Frontman und Mitbegründer der britischen Punkband Buzzcocks, ist am Donnerstag im Alter von 63 Jahren gestorben. Die Bewegung verliert einen ihrer Gründungsväter.

Pete Shelley, Frontmann der Band Buzzcocks, ist gestorben. Foto: AP
Pete Shelley, Frontmann der Band Buzzcocks, ist gestorben. Foto: AP

London - Pete Shelley, der Frontman und Mitbegründer der britischen Punkband Buzzcocks, einer der Punkbands der allerersten Stunde, ist am Donnerstag im Alter von 63 Jahren gestorben. Das teilte sein Management nach britischen Medienberichten mit. Seine Musik habe „Generationen von Musikern“ in einer über fünf Jahrzehnte dauernden Karriere inspiriert, sei es als Solist oder auch mit seiner Band. Nach unbestätigten Informationen der Agentur PA starb der Engländer Shelley, der in Estland lebte, an einer Herzattacke.

Shelley, dessen richtiger Name Peter Campbell McNeish lautet, hatte 1975 die Band Buzzcoks mitbegründet. Nach der Auflösung der Band 1981 verfolgte der Sänger und Songwriter zunächst eine Solo-Karriere, ehe die Band 1989 neu formiert wurde. Zu seinen bekanntesten Werken zählt das Album „Sky Yen“.

Weltweit in Erinnerung bleiben wird Shelley allerdings wegen des mit Abstand größten Buzzcocks-Erfolgs, dem längst zum Klassiker gereiften Stück „Ever fallen in Love“. Gecovert wurde dieses Lied unter anderem von Kim Wilde, den Fine Young Cannibals, Billy Talent, Pete Yorn und Nouvelle Vague – ohne es zu wissen dürften somit schon ziemlich viele Menschen ein Stück von Pete Shelley gehört haben. Nicht nur die weltweite Punkrockfamilie trauert daher um einen ihrer Großväter.