Die BW-Bank schaut auf ein maues Jahr zurück: Die LBBW-Tochter hatte mit höheren Kosten zu kämpfen. Das operative Ergebnis ging zurück.

Die BW-Bank schaut auf ein maues Jahr zurück: Die LBBW-Tochter hatte mit höheren Kosten zu kämpfen. Das operative Ergebnis ging zurück.

Stuttgart - Höhere Kosten und eine deutlich höhere Risikovorsorge haben das Ergebnis der BW Bank im vergangenen Jahr belastet. Das operative Ergebnis sei leicht um 4,8 Prozent auf 409 Millionen Euro zurückgegangen, wie die LBBW-Tochter am Mittwoch in Stuttgart mitteilte.

Das mit 747 Millionen Euro um 2,3 Prozent gestiegene Zinsergebnis konnte die höheren Kosten für mögliche Kreditrisiken nicht ausgleichen. Die Risikovorsorge stieg von 26 auf 70 Millionen Euro. Sie bewege sich damit aber auf moderatem Niveau und unter dem langjährigen Durchschnitt.

Die Zurückhaltung vieler Unternehmen führe nach wie vor zu einer verhaltenen Kreditnachfrage. Die Einlagen der Kunden waren dagegen gestiegen.

Für das laufende Jahr rechnet die BW Bank trotz eines Anziehens der Konjunktur nicht mit einfacheren Bedingungen. Die niedrigen Zinsen dürften der Bank weiter zu schaffen machen, auch die Anforderungen der Bankenaufsicht bleiben hoch. Die BW Bank ist eine operative Einheit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und umfasst das Geschäft mit deren Privat- und Firmenkunden.

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