Cannstatter Volksfest So schön leuchtet der Wasen bei Nacht

Von red 

Hundert Tausende von Lichtern und Glühbirnen lassen das Volksfest bei Nacht zu einem Regenbogen erhellen. Wir zeigen die schönsten Bilder von Kiosken und Fahrgeschäften – und geben Tipps für den perfekten Schnappschuss.

Der Wasen bei Nacht: Ein Meer von Lichtern und Farben Foto: 7aktuell.de/ Gruber 26 Bilder
Der Wasen bei Nacht: Ein Meer von Lichtern und Farben Foto: 7aktuell.de/ Gruber

Stuttgart - Am späten Abend, wenn die Sonne untergeht, verwandelt sich das Cannstatter Volksfest in ein Meer aus Lichtern und Farben. Von weitem schon leuchtet das Riesenrad, das sich durch Tausende von Glühbirnen in der Dunkelheit abzeichnet. Auch die Fruchtsäule und die Zelte laden zu einem romantischem Spaziergang auf dem Cannstatter Wasen ein.

Wer ein Erinnerungsfoto knipsen möchte, sollte vor allem darauf achten, ein Stativ und im Optimalfall auch einen Fernauslöser dabei zu haben. „Wenn die Kamera auf der Erde auch nur einen Mikromillimeter wackelt, potenziert sich das in einen relativ großen Wackler“, sagt der Stuttgarter Fotograf Christoph Coers.

Spiegelreflex- oder Systemkamera sind für schöne Nahaufnahmen unabdingbar – schlechte Nachrichten für Smartphone-Besitzer, die gerne und viel mit ihrem Handy knipsen. Derjenige hinter der Kamera sollte auch auf ein gutes Verhältnis von Blende und Belichtungszeit achten. „Wenn die Belichtungszeit zu kurz ist, verwackelt zwar das Bild weniger, allerdings muss man dann auch die Blende weiter aufmachen. Und dadurch verliert man an Tiefenschärfe“, erklärt Coers. Bei zu hoher Belichtungszeit sorgt die Bewegung der Objekte für Unschärfe.

Was an Belichtungszeit dazugenommen wird, muss an Blendenöffnung wieder hinzu gegeben werden. Der Expertentipp: Durch Herumprobieren an die richtige Einstellung herantasten. Der Fotograf rät außerdem von einem Weitwinkelobjektiv ab. Ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 200 Millimeter aufwärts sei ideal.

Wer es dennoch mit dem Smartphone probieren möchte, sollte auf jeden Fall den Nachtaufnahme-Modus und Bildstabilisator nutzen. Falls möglich, sollten dann Lichtempfindlichkeit (ISO-Wert etwa zwischen 400 und 800) sowie die Belichtungszeit (zirka 1 bis 10 Sekunden) manuell eingestellt werden. Der Blitz bleibt aus, manche Handymodelle verfügen aber sogar über eine Langzeitbelichtungsfunktion. Für Smartphones gilt aber immer: Hochwertige Detailaufnahmen sind nicht möglich, denn mit starkem Zoom geht immer auch ein hoher Qualitätsverlust einher.