CDU-Kandidatin für Backnang/Schwäbisch Gmünd Gräßle soll Barthle beerben

Von fro 

Die Landesvorsitzende der Frauenunion und langjährige Europaabgeordnete kandidiert im Wahlkreis Backnang/Schwäbisch Gmünd.

Ingeborg Gräßle ist von der CDU nominiert worden. Foto: dpa/Marijan Murat
Ingeborg Gräßle ist von der CDU nominiert worden. Foto: dpa/Marijan Murat

Gschwend - Die langjährige Europaabgeordnete Ingeborg Gräßle wird im kommenden Jahr bei der Bundestagswahl für die CDU im Wahlkreis Backnang-Schwäbisch-Gmünd antreten. Die 59-jährige gebürtige Heidenheimerin erhielt bei der Nominierungsversammlung in der Gschwender Mehrzweckhalle 133 von 246 möglichen Stimmen. Auf ihre Mitbewerber Jan Ebert und Mustafa Al-Ammar entfielen 106 beziehungsweise vier Stimmen.

Das Ziel ist das Direktmandat

Für Gräßle ist der Wahlkreis nicht unbekannt. Hier errang sie zwischen 2004 und 2019 auch ihre Mandate für das Europäische Parlament. Zuvor war sie von 1996 an Mitglied im baden-württembergischen Landtag. Seit 1999 ist sie Mitglied im Landesvorstand der CDU.

Jetzt will die frühere Journalistin und Politikwissenschaftlerin Norbert Barthle beerben, der im Wahlkreis seit 1998 das Direktmandat für die CDU geholt, im Sommer aber seinen Rückzug bekannt gegeben hatte.

Technologieoffener Strukturwandel in der Autoindustrie

Bei der Nominierungsveranstaltung in Gschwend versprach die Berufspolitikerin, sich insbesondere für einen technologieoffenen Strukturwandel der Automobilindustrie einzusetzen und damit den Zulieferern in ihrem Wahlkreis den Rücken zu stärken. Um möglichst nah an den Bürgern zu sein, werde sie jeweils ein Wahlkreisbüro in Backnang und Schwäbisch Gmünd einrichten. Besonders mobilisieren wolle sie bei der Wahl im kommenden Jahr Frauen von 50 Jahren an. Gräßle engagiert sich schon lange in ihrer Partei bei der Frauenunion, seit fünf Jahren ist sie dort die Landesvorsitzende.




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