Chaos beim Gegner des VfB Stuttgart Spieler-Revolte beim FC Schalke 04 gegen Christian Gross

Christian Gross trifft mit dem FC Schalke 04 auf den VfB Stuttgart. Foto: AFP/INA FASSBENDER
Christian Gross trifft mit dem FC Schalke 04 auf den VfB Stuttgart. Foto: AFP/INA FASSBENDER

Der FC Schalke 04 kommt nicht zur Ruhe. Medienberichten zufolge sollen mehrere Führungsspieler vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart die Ablösung von Trainer Christian Gross gefordert haben.

Gelsenkirchen - Der drohende Abstieg reißt beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 immer mehr Gräben auf. Berichten mehrerer Medien zufolge sollen Führungsspieler des Schlusslichts nach der 0:4-Heimpleite im Derby gegen Borussia Dortmund bei Sportvorstand Jochen Schneider und Teammanager Sascha Riether die Ablösung von Trainer Christian Gross gefordert haben. Allerdings ließ die sportliche Leitung der Königsblauen die Profis mit ihrer Kritik an dem Coach vor dem Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr/Liveticker) bei Aufsteiger VfB Stuttgart offenkundig abblitzen.

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„Wir dementieren die Berichterstattung. Dass es speziell nach der Derby-Niederlage Frust gab, ist doch völlig klar. Dass dazu auch offene Gespräche und eine Aufarbeitung der aktuellen Situation gehören – daraus machen wir gar keinen Hehl. So etwas wie eine ‚Revolte’ oder ‚Revolution’ hat es jedoch nicht gegeben“, erklärte Schalkes Kommunikationsdirektor Marc Siekmann auf SID-Anfrage.

Schalke taumelt dem Abstieg entgegen

Vermeintlich hat die Mannschaft den Glauben an eine Trendwende mit Gross auf der Bank nach dem Revierderby weitgehend verloren. Angeblich beschwerten sich die Spieler über eine zu einseitige Trainingsgestaltung, unflexible Taktik, mangelndes Coaching während der Spiele und Verwechslungen von Spielernamen.

Tatsächlich haben sich Schalkes Hoffnungen auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf unter Gross bislang alles andere als erfüllt. In den neun Ligaspielen mit dem schon vierten Chefcoach in der laufenden Saison an der Linie holten die Knappen lediglich fünf Punkte (ein Sieg, zwei Remis und sechs Niederlagen). Seit dem Amtsantritt des 66-Jährigen vergrößerte sich Schalkes Rückstand auf den Relegationsplatz auf inzwischen neun Zähler.




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