Chinesische Millionenstadt Shenzhen Musterstadt des Wirtschaftswunders

Von  

Seit Shenzhen in den 80er Jahren zur ersten Sonderwirtschaftszone in China erklärt wurde, hat sich die Megacity zum wichtigen Zentrum für die Elektronikindustrie entwickelt – und ist Heimat von Konzernen, die Champions in Schlüsselbranchen sind.

Blick auf die Megacity. In  Shenzhen leben mehr als zehn Millionen Menschen. Foto: Mauritius
Blick auf die Megacity. In Shenzhen leben mehr als zehn Millionen Menschen. Foto: Mauritius

Shenzhen - Shenzhen - Mehr als zehn Millionen Menschen leben heute in der Stadt am Gelben Meer. Shenzhen gilt als Musterstadt des chinesischen Wirtschaftswunders und steht für zukunftsträchtige Firmen wie BYD, Huawei und Tencent. BYD wurde Mitte der neunziger Jahre von Wang Chuanfu gegründet. Die Abkürzung steht für „Build your Dreams“ und heißt frei übersetzt: Verwirkliche deine Träume. Mit der Produktion von Batterien stieg Wang zu einem der reichsten Männer Chinas auf. Der Konzern sieht sich heute als einer der weltweit führenden Hersteller von Handy- und Laptop-Batterien. 2003 übernahm BYD ein angeschlagenes Staatsunternehmen, stieg damit in die Autoproduktion ein und legte den Grundstein für den Bau von Autos mit Hybrid- und Elektroantrieb. Anders als die meisten Autobauer produziert BYD die Batteriezellen selbst. Mit 247 000 verkauften Elektro- und Hybridautos 2018 sieht sich der Konzern als weltweite Nummer eins bei der Produktion von Elektro- und Hybridautos – dies seit vier Jahren.