Christustag in Stuttgart Umfrage unter Besuchern: Gemeinsam glücklich

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Steffi Maurer Foto: factum/Granville
Es ist das gemeinsame Erlebnis, das die rund 21 000 Teilnehmer des Christustags in Stuttgart verbindet. „Ich habe zufällig den Flyer bekommen“, berichtet die 28-jährige Steffi ­Maurer aus Wiesbaden. Die Vielfalt der Menschen, die an diesem Tag zusammenkommen, sei faszinierend, sagt sie. „Eine solche Veranstaltung zeigt, wie viele Christen in Deutschland aktiv sind.“

Der 25 Jahre alte Valerio Krüger ist aus Rüsselsheim nach Stuttgart

Valerio Krüger Foto: factum/Granville
gekommen. In seiner Heimatgemeinde ist er in der ­Jugendarbeit aktiv. „Der Reiz an einer so großen Veranstaltung ist es, andere Christen kennenzulernen und sich miteinander auszutauschen“, sagt er. Zudem seien die Redner und Prediger für ihn ein Grund ­gewesen, zum Christustag zu kommen. „Ich war auf den Koreaner Kim Chin Kyung und auf Hans-Joachim Eckstein gespannt.“

Helmut Walnerfactum/Granville Helmut Walner ist wegen seiner Tochter zum Christustag gefahren. „Sie arbeitet ehrenamtlich in der Organisation mit“, ­erklärt der 52-Jährige aus Bad Teinach-Zavelstein im Schwarzwald. Auf das Erlebnis, mit 21 000 Menschen einen Gottesdienst zu feiern, habe er sich sehr gefreut.

Die 21-jährige Jana Kilpper kommt aus

Jana Kilpper Foto: factum/Granville
Weissach bei Leonberg. Auch für sie steht das Gemeinschaftserlebnis im Vor­der­grund. „Ich habe große christliche Veranstaltungen schon erlebt. Die Atmosphäre ist jedes Mal etwas ganz Besonderes.“

Wohl eine der weitesten Anreisen haben Jürgen Brandt und Wiebke Lorei auf sich genommen. Das Ehepaar ist extra aus der Gemeinde Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein angereist. „Wir sind zu Ehren Jesu Christi gekommen“, sagt die 52-Jährige, die sich als Tochter Jesu versteht; ihr

Foto: factum Granville
Mann sei ein Sohn desselben. Freinehmen mussten sich die beiden für die Reise nicht. „Wir sind Privatiers“, sagt der 49-Jährige. Und: da Fronleichnam ein katholischer Feiertag ist, sei ihnen dieser ohnehin egal. „Jeder soll die Bibel lesen“, sagt die 52-Jährige entschieden, „dann zeigt sich, dass die Weisheiten und Argumente von Atheisten jeglicher Grundlage entbehren.“

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