Chronik eines Mordfalls Was wir über den Tod der Katharina K. wissen

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Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder einer zweifachen jungen Mutter aus Backnang steht kurz vor dem Abschluss. GPS-Daten und Spuren belasten den 25-Jährigen schwer, doch dieser leugnet die Bluttat weiterhin.

17. November 2017: Ein Spaziergänger entdeckt die sterblichen Überreste der vermissten Katharina K. aus Backnang-Strümpfelbach. Foto: 7aktuell.de/Franziska Hessenauer
17. November 2017: Ein Spaziergänger entdeckt die sterblichen Überreste der vermissten Katharina K. aus Backnang-Strümpfelbach. Foto: 7aktuell.de/Franziska Hessenauer

Backnang/Stuttgart - Der gewaltsame Tod von Katharina K., einer jungen zweifachen Mutter aus Backnang-Strümpfelbach, hatte im November 2017 für große Bestürzung weit über den Rems-Murr-Kreis hinaus gesorgt. Schon bald bewahrheiteten sich die schlimmsten Befürchtungen der Polizei: Die sterblichen Überreste der Vermissten wurden in einem Gartengrundstück im Landkreis Ludwigsburg entdeckt. Seit dem 22. Oktober läuft vor dem Landgericht Stuttgart der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter.

Katharina K. aus Backnang – die Chronik eines Mordfalls

Der Angeklagte wird im Prozess nicht aussagen. Nur die Angaben, die er bei der Polizei gemacht hatte, kommen zur Sprache: K.s Exfreund hatte behauptet, seine ehemalige Partnerin habe die Wohnung verlassen, als er dem elf Monate alten gemeinsamen Sohn die Flasche gegeben habe. Der Vater und eine Schwester der Ermordeten hielten dies für eine Lüge. Sie ließen in ihren Aussagen kaum ein gutes Haar an Daniel E. und belasten den 25-Jährigen schwer. Freunde beschreiben den 25-Jährigen allerdings als fröhlich, humorvoll und hilfsbereit – auf einen Polizisten wirkt er „redegewandt und auffallend gefühlskalt“.

Unsere Chronik der bisher bekannten Ereignisse werden wir im Lauf des Verfahrens immer wieder aktualisieren und ergänzen.




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