Chronik eines Mordfalls Was wir über den Tod der Katharina K. wissen

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Das Landgericht Stuttgart hat Daniel E. des Mordes an seiner Ex-Freundin schuldig gesprochen. Wir haben anhand der vorgetragenen Beweise den Verlauf der Ereignisse und des Prozesses zusammengefasst.

Asperg, 17. November 2017: Ein Spaziergänger entdeckt die sterblichen Überreste der vermissten Katharina K. aus Backnang. Foto: 7aktuell.de/Franziska Hessenauer
Asperg, 17. November 2017: Ein Spaziergänger entdeckt die sterblichen Überreste der vermissten Katharina K. aus Backnang. Foto: 7aktuell.de/Franziska Hessenauer

Backnang/Stuttgart - Der gewaltsame Tod von Katharina K., einer jungen zweifachen Mutter aus Backnang-Strümpfelbach, hatte im November 2017 für große Bestürzung weit über den Rems-Murr-Kreis hinaus gesorgt. Die sterblichen Überreste der Vermissten wurden in einem Gartengrundstück in Asperg (Landkreis Ludwigsburg) entdeckt.

Vom 22. Oktober bis zum 13. Dezember lief vor dem Landgericht Stuttgart der Prozess gegen ihren Ex-Freund Daniel E. – dann wurde er des Mordes für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt.

Katharina K. aus Backnang – die Chronik eines Mordfalls

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass E. die Mutter eines gemeinsamen und eines weiteren Kindes in ihrer Wohnung erwürgt hat. Das Motiv für die Bluttat: E. hatte versucht, sich durch Betrug das Sorgerecht für das gemeinsame Kind zu erschleichen – mit dem Ziel, einer Haftsstrafe zu entgehen oder zumindest bessere Haftbedingungen zu erreichen. Seine Ex-Freundin erfuhr dies durch Zufall und wollte seine Pläne durchkreuzen. Am Abend des 8. November 2017 versuchte er aller Wahrscheinlichkeit nach, sie umzustimmen. Als dies misslang, musste die junge Frau sterben.

Anhand der vor Gericht vorgebrachten Beweise und Zeugenaussagen haben wir die Geschichte des Mordes und den Verlauf des Prozesses zusammengefasst.




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