Anzeige Cirque du Soleil Zwischen Himmel und Erde - „Corteo“ in Stuttgart

Von Gabriele Metsker 

Mit einer zauberhaften Mischung aus nostalgischer Commedia dell’Arte und moderner Zirkus-Poesie kommt der Cirque du Soleil am 18. Dezember 2019 in die Porsche-Arena.

Kraft und Körperbeherrschung erscheinen bezaubernd leicht und mühelos. Foto: Veranstalter 7 Bilder
Kraft und Körperbeherrschung erscheinen bezaubernd leicht und mühelos. Foto: Veranstalter

Dass der Cirque du Soleil mit seiner frisch überarbeiteten Show „Corteo“ dieses Jahr in Europa auf Tournee geht, das ist für alle eine tolle Nachricht. Für einige der Artisten, die schon früher dabei waren und sich nun ungeheuer freuen, wieder Teil dieser wunderbaren Welt zu sein. Vor allem aber für das Publikum: Denn gerade rechtzeitig vor Weihnachten lädt die legendäre Truppe dazu ein, für ein paar Stunden die Wirklichkeit einfach draußen zu lassen: Am 18. Dezember 2019 ist der Cirque du Soleil in Stuttgart in der Porsche-Arena zu Gast.

Spektakuläre Artistik in einer träumerischen Szenerie

Die Menschen finden sich bei „Corteo“ unversehens in einer zauberhaften Sphäre zwischen Himmel und Erde wieder, in der physikalische Gesetze wie etwa die Erdanziehung außer Kraft gesetzt scheinen. Spektakuläre Artistik wirkt ganz leicht und mühelos, weil sie eingebettet ist in eine poetische, träumerische Szenerie. Tatsächlich ist „Corteo“ (italienisch: Festzug) der Traum eines Clowns.

Es sind berührende Bilder voller Schönheit, die dennoch an vielen Stellen den Atem stocken lassen. Halsbrecherische Akrobatik mit gewagten Sprüngen von Himmelbett zu Himmelbett, tollkühne Schönheiten, die an prächtigen Kristalllüstern durch die Lüfte schweben, Jongleure und Hula-Hoop-Künstlerinnen, die so schnell sind, dass man wirbelnden Bälle und Reifen einfach nicht mehr zählen kann. Und natürlich die Clowns. Die lieben alle, weil sie zugleich so stark und so zerbrechlich und ihre Weisheit und Liebenswürdigkeit ein lebendiges Plädoyer für die Menschlichkeit an sich sind. Die Idee zu dieser wunderbar verträumt-verspielten Mischung aus nostalgischer Commedia dell’Arte und moderner Zirkus-Poesie hatte der Tessiner Clown Daniele Finzi Pasca. 2005 erlebte „Corteo“ als Zelt-Show ihre Uraufführung. Nun ist die Produktion in einer überarbeiteten Form als Hallen-Spektakel zu erleben.

Das Besondere an „Corteo“: In dieser Cirque-du-Soleil-Produktion ist keiner der Charaktere maskiert, vielmehr treten alle Akteure mit ihren eigenen Gesichtern auf. Die Show spielt im Italien der Zeit zwischen 1880 und 1930. Das spiegelt sich auch in den besonderen Kostümen, die weniger aus Lycra und anderen Kunstfasern gearbeitet sind, sondern vor allem aus Samt, Seide, Leinen, Baumwolle oder Taft in Farbtönen wie Kupfer, Gold, Fuchsia, Altrosa, Blau. Die Musik ist spielerisch, manchmal lyrisch, und sie berührt die Herzen.

„Corteo“ ist ein echtes Fest für die Sinne

Es ist ein quirliges und unterhaltsames Spektakel. Dabei ist „Corteo“ streng genommen der fröhliche Trauerzug für den Clown Mauro, der auf dem Sterbebett liegt und träumend auf sein artistisches, musikalisches und theatralisches Leben zurückblickt. Bedrückend ist das freilich ganz und gar nicht. Vielmehr sprühen die 51 Artistinnen und Artisten vor Hingabe, Vitalität und Lebenslust. Sie sind glücklich, dem alten Clown noch einmal die letzte Reverenz erweisen zu können. Ein echtes Fest für die Sinne. Mehr als acht Millionen Zuschauer in 19 Ländern auf vier Kontinenten haben sich bislang davon verzaubern lassen. Eine weitere Besonderheit gibt es außerdem bei dieser Produktion: Das Publikum erlebt eine Drehbühne, die den Zuschauerraum in zwei gegenüberliegende Bereiche aufteilt. So können die Besucher die Vorstellung auch aus der Perspektive der Artisten erleben.

Vorstellungen gibt es vom 18. bis 22. Dezember zu unterschiedlichen Zeiten:

  • 18. Dezember um 20 Uhr
  • 19. Dezember um 20 Uhr
  • 20. Dezember um 20 Uhr
  • 21. Dezember 16 und 20 Uhr
  • 22. Dezember 13 und 17 Uhr

Den Ticketverkauf und weitere Informationen finden Sie hier.

Corteo by Cirque du Soleil from SKS Michael Russ on Vimeo.