Das 2:2 im Playoff-Hinspiel der Conference League lässt Eintracht Frankfurt alle Chancen auf das Weiterkommen. Der Trainer hadert dennoch mit dem Ergebnis.

Brüssel - Dino Toppmöller konnte sich mit dem 2:2 von Eintracht Frankfurt bei Union Saint-Gilloise nicht so recht anfreunden.

 

"Es nervt, wenn du hier 35 Minuten lang ein Top-Spiel machst und normalerweise 3:0 vorn liegen musst", räumte der Trainer des Fußball-Bundesligisten nach dem Playoff-Hinspiel in der Conference League ein und kritisierte: "Ich wünsche mir eine andere Stabilität. Wir haben erfahrene Spieler, aber jeder ist mit sich selbst beschäftigt."

Unentschieden "extrem ärgerlich"

Trotz einer frühen 2:0-Führung durch die Tore von Farès Chaibi (3. Minute) und Sasa Kalajdzic (10.) verloren die Hessen nach dem Anschlusstreffer der Belgier, dem ein kapitaler Fehler von Ellyes Skhiri vorausgegangen war, völlig den Faden und waren mit dem Remis am Ende noch gut bedient. "Wir müssen bei Rückschlägen stabiler sein, müssen erwachsener sein. Daraus müssen wir lernen", forderte Toppmöller.

Auch Sportvorstand Markus Krösche bemängelte den Einbruch in der zweiten Halbzeit. "Es können immer Fehler passieren, das gehört zum Fußball dazu. Aber wir müssen trotzdem die Überzeugung beibehalten und versuchen, das Spiel durchzudrücken. Das ist das Entscheidende", sagte Krösche. 

Das Unentschieden bezeichneten sowohl Toppmöller als auch Krösche als "extrem ärgerlich". Dennoch halten die Hessen im Rückspiel am kommenden Donnerstag vor heimischer Kulisse weiter alle Trümpfe in der Hand. "Die Ausgangslage ist vielversprechend, gerade mit Blick auf den Heimvorteil", befand Toppmöller.