Cornelia Ewigleben verabschiedet Astrid Pellengahr neue Chefin im Landesmuseum

Cornelia Ewigleben (li.) und ihre Nachfolgerin Astrid Pellengahr Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Cornelia Ewigleben (li.) und ihre Nachfolgerin Astrid Pellengahr Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Mit viel Lob von der Wissenschaftsministerin ist die bisherige Direktorin des Landesmuseums, Cornelia Ewigleben, verabschiedet worden. Theresia Bauer kündigte bei dem Festakt auch ein „kulturelles Kompetenzzentrum“ an, das die Kultureinrichtungen im Land für die Zukunft rüsten soll.

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Stuttgart - Feierlicher Stabwechsel im Landesmuseum Württemberg: Die bisherige Direktorin Cornelia Ewigleben ist am Dienstagabend mit einem Festakt in der Sparkassenakademie am Pariser Platz verabschiedet worden. Vor zahlreichen Vertretern aus Politik, Kultur und Wirtschaft betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in ihrer Laudatio, dass die 65-Jährige Museumsleiterin in ihrer 15-jährigen Amtszeit, „die Türen des Landesmuseums weit geöffnet hat“. Die Ministerin nannte „als prominentes Beispiel, die Einrichtung des Kindermuseums im Jahr 2010“. Die „komplette Erneuerung“ der Einrichtung sei Ewigleben in dieser Zeit gelungen.

Neues Kompetenzzentrum geplant

Bauer betonte den Vorbildcharakter des Landesmuseums und kündigte in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines „kulturellen Kompetenzzentrums“ an, um die Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg für die Zukunft zu rüsten. Die Stichworte sind dabei: Digitalisierung und Öffnung der Einrichtungen auch für kulturfernere Besucherschichten.

Das Landesmuseum im Alten Schloss in Stuttgart, das jährlich rund 300 000 Besucher anlockt und rund eine Million Sammlungsobjekte umfasst, führt seit 1. März die 52-jährige Astrid Pellengahr, der Bauer beim Festakt „Expertise, konzeptionelle Stärke und Persönlichkeit“ bescheinigt. Pellengahr führte zuletzt die Landestelle für nicht staatliche Museen in Bayern. „Das Landesmuseum Württemberg war für mich immer ein Vorbild“, sagte Pellengahr. Die Kulturwissenschaftlerin betonte, dass die Museen noch stärker den Dialog mit den Besuchern suchen müssen, um herauszufinden, was Interessierte vom Museumsbesuch erwarten.




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