Corona-Hotspots in Baden-Württemberg Mehrere Regionen planen strengere Anti-Corona-Maßnahmen

Auch in Ulm werden strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vorbereitet (Symbolbild). Foto: dpa/Felix Kästle
Auch in Ulm werden strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vorbereitet (Symbolbild). Foto: dpa/Felix Kästle

Die Landkreise Rottweil, Freudenstadt und Heilbronn sowie die Stadt Ulm bereiten sich auf strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor. Der Corona-Grenzwert von 200 Neuinfektionen ist dort überschritten worden.

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Ulm/Rottweil/Freudenstadt - Weil sie den Corona-Grenzwert von 200 Neuinfektionen überschritten haben, bereiten die Landkreise Rottweil, Freudenstadt und Heilbronn sowie die Stadt Ulm strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vor. Wenn die Zahlen noch zwei weitere Tage über der Marke von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche liegen, sollen die jeweiligen Verfügungen am Wochenende in Kraft treten.

Das Landratsamt Freudenstadt will sich dabei an das Muster der Landesregierung halten, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Es gebe keine lokalen Besonderheiten. Dies gilt weitgehend auch für den Landkreis Heilbronn, dessen Verfügung ab Freitag greifen soll. Das Landratsamt Rottweil prüft den Angaben nach noch, welche Regelungen dort erlassen werden. Die Stadt Ulm kündigte für den Nachmittag eine Mitteilung an.

Die baden-württembergische Regierung hatte einen Erlass veröffentlicht, nachdem Kommunen mit einer sogenannten 200er-Inzidenz oder mehr an drei Tagen infolge strengere Maßnahmen ergreifen müssen, als landesweit im Kampf gegen die Seuche gelten. Dazu zählen zum Beispiel nächtliche Ausgangsbeschränkungen, weiter reichende Vorgaben zur Maskenpflicht und die Schließung etwa von Friseursalons.

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