Corona im Kreis Esslingen Drive-in für Fieberkranke

Von ber 

Zwei neue Fieberambulanzen in Nürtingen und an der Messe Stuttgart ergänzen jetzt die beiden Corona-Abstrichzentren im Landkreis Esslingen.

Die Corona-Abstrichzentren sind seit dem 9. März in Betrieb. Foto: Ines Rudel
Die Corona-Abstrichzentren sind seit dem 9. März in Betrieb. Foto: Ines Rudel

Kreis Esslingen - Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist am Mittwoch in Nürtingen die Fieberambulanz eröffnet worden. Eine zweite solche Ambulanz nimmt am Montag in Leinfelden-Echterdingen auf dem Stuttgarter Messegelände ihren Betrieb auf. Das hat der Landkreis Esslingen am Mittwoch mitgeteilt.

Patienten benötigen einen Code vom Hausarzt

Mit den beiden Fieberambulanzen soll eine niederschwellige und sichere Möglichkeit für Patienten mit fiebrigen Symptomen und dem Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 geschaffen werden. Sie können so einen Arzt aufsuchen, um eine erste Behandlung zu bekommen.

Die neuen Ambulanzen arbeiten nach demselben Prinzip wie die beiden Corona-Abstrichzentren (CAZ) im Kreis. Patienten erhalten bei begründeten Verdachtsfällen nach einer telefonischen Diagnose durch den Hausarzt einen Code. Mit diesem Code und der Krankenversicherungskarte begeben sie sich dann zu den Fieberambulanzen. Diese sind räumlich an die CAZ auf dem Festplatz in Nürtingen-Oberensingen und auf dem Parkplatz P 27 der Landesmesse angeschlossen.

Niedergelassene Ärzte betreiben die Ambulanzen

Ähnlich wie die CAZ warten Patienten nicht in Wartebereichen mit Infektionsrisiko, sondern in ihren Fahrzeugen. Die Behandlungsräume sind in Containern untergebracht. Bei Bedarf kann direkt über das CAZ abgestrichen werden.

Die Fieberambulanzen werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) getragen und durch die niedergelassenen Ärzte mit ihrem Fachassistenzpersonal besetzt. Organisatorisch betreut werden die Corona-Abstrichzentren und Fieberambulanzen jeweils durch den Malteser Hilfsdienst. Die räumliche Infrastruktur stellt der Landkreis. Die Fieberambulanzen werden durch niedergelassene Ärzte in täglich wechselnder Besetzung betrieben, heißt es in der Mitteilung der Kreisbehörde.