Corona im Kreis Esslingen Flughafen hilft bei Nachverfolgung

Neben Bundeswehrsoldaten helfen dem Esslinger Gesundheitsamt nun auch Flughafenbeschäftigte bei der Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen. Foto: Leif Piechowski
Neben Bundeswehrsoldaten helfen dem Esslinger Gesundheitsamt nun auch Flughafenbeschäftigte bei der Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen. Foto: Leif Piechowski

Am Stuttgarter Flughafen ist die Kurzarbeit für etliche Beschäftigte beendet. Rund 80 Leute helfen jetzt dem Esslinger Gesundheitsamt bei der Suche nach Kontaktpersonen von Covid-19-Patienten.

Göppingen: Andreas Pflüger (eas)

Kreis Esslingen - Auf die Dienste von Bundeswehrsoldaten kann der Landkreis Esslingen beim sogenannten Contact Tracing von Covid-19-Patienten schon seit einiger Zeit zurückgreifen. Nun unterstützt auch der Landesflughafen das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Personen, die mit Corona-Infizierten in Kontakt gestanden haben.

In der Zentrale der Flughafengesellschaft arbeiten dafür an zwölf Telefonplätzen abwechselnd rund 80 Angestellte der Tochtergesellschaft Stuttgart Airport Ground Handling (SGS) im Schichtdienst. An sieben Tagen pro Woche telefonieren sie zwischen 8 und 20 Uhr mit Menschen, die möglicherweise infiziert sein könnten. „Die Beschäftigten der SGS sind für diese Tätigkeit absolut geeignet“, sagt Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH.

Die Mitarbeitenden hätten Fremdsprachenkompetenzen und seien aus ihrer üblichen Tätigkeit an Kundenkontakt gewohnt, auch per Telefon. „Die meisten von ihnen befanden sich wegen des aktuell geringen Fluggastaufkommens in Kurzarbeit und freuen sich, jetzt mit dieser Aufgabe zur Eindämmung der Pandemie beitragen zu können“, ergänzt Schoefer. Ansonsten kümmere sich die SGS vom Check-in bis zum Boarding um die Passagiere und sorge dafür, dass für die Fluggäste alles reibungslos laufe.




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