Corona-Krise in Baden-Württemberg Krankenhäuser erhöhen Zahl der Intensivplätze

Von red/dpa/lsw 

Im Südwesten gibt es rund 55.000 Krankenbetten, von denen mehr als 2800 eine Beatmungsmöglichkeit haben. Die Kliniken des Landes erhöhen derzeit ihre Kapazitäten.

Ein sogenanntes Intensivbett – wie dieses in einer Rostocker Klinik – bietet mehr Möglichkeiten Covid-19-Patienten zu versorgen als ein gewöhnliches Krankenbett. (Archivbild) Foto: dpa/Bernd Wüstneck
Ein sogenanntes Intensivbett – wie dieses in einer Rostocker Klinik – bietet mehr Möglichkeiten Covid-19-Patienten zu versorgen als ein gewöhnliches Krankenbett. (Archivbild) Foto: dpa/Bernd Wüstneck

Stuttgart - Kliniken in Baden-Württemberg bereiten sich auf eine steigende Zahl von Patienten auf Intensivstationen vor. Das Klinikum Stuttgart hat mehr als 100 Intensivbetten, an denen Patienten beatmet werden können. Das könne, so ein Sprecher zuletzt, auf 150 Intensivbetten aufgestockt werden.

An der Uniklinik Freiburg werden derzeit 45 Corona-Patienten behandelt, darunter 14 auf der Intensivstation. Das Klinikum bereitet sich laut einem Sprecher darauf vor, bis zu 150 beatmungsbedürftige Corona-Patienten gleichzeitig zu behandeln.

In Tübingen stehen bis zu 110 Beatmungsplätze zur Verfügung. Aktuell liegen dort 17 an Covid-19 erkrankte Menschen auf der Intensivstation. Nach Angaben des Sozialministeriums verfügt Baden-Württemberg über 54 526 Krankenhausbetten, darunter 3246 Intensivbetten, von denen bei 2808 eine Beatmungsmöglichkeit besteht.