Corona-Nothilfe der Bundeswehr Sanitäter fliegen aus Stuttgart nach Portugal

27 Angehörige der Bundeswehr sind am Dienstag von Stuttgart aus für einen Corona-Hilfseinsatz nach Lissabon abgeflogen. Foto: dpa/Marijan Murat
27 Angehörige der Bundeswehr sind am Dienstag von Stuttgart aus für einen Corona-Hilfseinsatz nach Lissabon abgeflogen. Foto: dpa/Marijan Murat

Von Stuttgart aus sind 27 Angehörige des Sanitätsregiments 3 aus Dornstadt mit einem Flugzeug nach Lissabon gestartet. Sie lösen ihre Kameraden ab, die seit Februar in Portugal im Einsatz sind.

Stuttgart - Die Bundeswehr hat erneut Sanitäter zum Corona-Hilfseinsatz nach Portugal geschickt. 27 Angehörige des Sanitätsregiments 3 aus Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) flogen am Dienstag vom Flughafen in Stuttgart nach Lissabon. Das Sanitätsregiment „Alb Donau“ der Rommel-Kaserne in Dornstadt löst 26 Soldatinnen und Soldaten ab, die seit dem 3. Februar in einer Klinik in der portugiesischen Hauptstadt bei der Behandlung von Corona-Patienten helfen, wie Generalstabsarzt Stephan Schmidt am Dienstag in Stuttgart sagte.

An der Hilfsaktion nehmen Ärzte, Pfleger und notfallmedizinische Assistenten der Bundeswehrkrankenhäuser in Ulm, Westerstede (Niedersachsen), Hamburg, Berlin sowie Koblenz (Rheinland-Pfalz) teil. Sie sollen voraussichtlich für bis zu sechs Wochen in Lissabon das dortige medizinische Personal unterstützen.

Die Rückkehrer aus Portugal müssen laut Generalstabsarzt Schmidt zunächst in Quarantäne und nehmen dann hier wieder ihren normalen Dienst auf - unter anderem bei der Behandlung von Covid-19-Patienten. Das Gesundheitssystem in Portugal ist von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Das Land hatte deshalb die Bundesregierung um Unterstützung gebeten.




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