Corona-Pandemie in Stuttgart Kommunales Impfzentrum an der Schleyer-Halle

Im Neckarpark soll eines von vielleicht sogar zwei kommunalen Impfzentren in Stuttgart eingerichtet werden. Foto: dpa/Stefan Puchner
Im Neckarpark soll eines von vielleicht sogar zwei kommunalen Impfzentren in Stuttgart eingerichtet werden. Foto: dpa/Stefan Puchner

Der Standort für ein kommunales Stuttgarter Impfzentrum, wo die Bürger gegen das Coronavirus geimpft werden können, steht fest. Die Zahl der mit dem Virus infizierten Heimbewohner sind weiter hoch.

Lokales: Mathias Bury (ury)

Stuttgart - Neben den beiden zentralen Impfzentren im Robert-Bosch-Krankenhaus und bei der Liederhalle, wo unter anderem Risikopatienten und Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen gegen das Coronavirus geimpft werden sollen, plant die Stadt noch kommunale Einrichtungen. Am Mittwoch hat der Corona-Krisenstab entschieden, dass ein kommunales Impfzentrum in zwei Nebengebäuden der Schleyer-Halle eingerichtet werden soll.

Lesen Sie hier: Das sind die Standorte für Impfzentren in Baden-Württemberg

In den beiden Hallen, wo während der Flüchtlingskrise rund 400 Menschen untergebracht waren, sollen von Mitte Januar an Bürgerinnen und Bürger geimpft werden. Die verbundenen Gebäude eigneten sich auch wegen der günstigen Anbindung an den ÖPNV gut für diesen Zweck, sagte Stadtsprecher Sven Matis. Es liefen Prüfungen weiterer Gebäude in der Stadt, um gegebenenfalls „noch ein zweites kommunales Impfzentrum einzurichten“.

Weniger Neuinfektionen

Inzwischen sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Stuttgart nicht weiter gestiegen, wie befürchtet worden war, sonder gesunken. Am Dienstag lag der Wert bei 116, am Mittwoch kamen dann 132 neue Infizierte dazu. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner hat etwas abgenommen und liegt bei 136 Fällen.

In etlichen Stuttgarter Altenpflegeheimen ist die Lage weiter angespannt. Am Mittwoch registrierte man 187 aktive Corona-Fälle in 26 Heimen. Zu den am Mittwoch in der Statistik ausgewiesenen drei neuen Sterbefälle werden nochmals 17 kommen, die aus formalen Gründen noch nicht erfasst sind. Viele Sterbefälle sind hochaltrige Heimbewohner.




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