Corona-Pandemie Land kommt Schulen wegen abgesagter Klassenfahrten entgegen

Von red/dpa/lsw 

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten zahlreiche Schulen in Baden-Württemberg geplante Aktivitäten wie etwa Klassenfahrten absagen. Das Land übernimmt nun ein Teil der Kosten.

Landeskultusministerin Susanne Eisenmann will den Schulen entgegenkommen. Foto: imago images/Pressefoto Baumann
Landeskultusministerin Susanne Eisenmann will den Schulen entgegenkommen. Foto: imago images/Pressefoto Baumann

Stuttgart - Weil Tausende von Klassenfahrten, Schüleraustauschen und Aufenthalten in Schullandheimen wegen der Corona-Beschränkungen abgesagt werden mussten, kommt das Land den Schulen erneut finanziell entgegen. Schadensersatzleistungen in Höhe von insgesamt dann 17,45 Millionen Euro sollen ersetzt werden, weil außerschulische Veranstaltungen storniert werden mussten, berichten „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“ (Samstag). Die beiden Zeitungen berufen sich auf eine Kabinettsvorlage von Landeskultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), über die das grün-schwarze Kabinett am kommenden Dienstag beschließen will.

In einem ersten Schritt hatte das Land im April bereits 8,2 Millionen Euro der Summe zur Verfügung gestellt, nun sollen weitere rund 9,25 Millionen folgen. „Uns ist wichtig, dass die Schüler und ihre Eltern sowie die Lehrkräfte nicht auf den Stornokosten sitzen bleiben, die ihnen durch die durch das Coronavirus bedingte Absage entstanden sind“, sagte Eisenmann.

Nach dem Zeitungsbericht sollen sich bei den Schulen in Baden-Württemberg Stornokosten für 8382 außerunterrichtliche Veranstaltungen angehäuft haben – alleine an den Gymnasien im Südwesten seien über 2300 Veranstaltungen betroffen, wie demnach aus einer Erhebung der vier Regierungspräsidien hervorgeht.

Unsere Empfehlung für Sie