Corona-Schelltests Tübingen führt Armband mit QR-Code ein

„Das digitale Tagesticket schafft Sicherheit gegen Missbrauch und verkürzt die Wartezeiten. So machen wir Corona-sicheres Stadtleben komfortabler“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat
„Das digitale Tagesticket schafft Sicherheit gegen Missbrauch und verkürzt die Wartezeiten. So machen wir Corona-sicheres Stadtleben komfortabler“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Mit einem digitalen Tagesticket will die Stadt Tübingen die Nachprüfbarkeit von Corona-Schnelltests vereinfachen. Dazu bekommen Bürger, die sich testen lassen wollen, ein Armband mit einem QR-Code.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Tübingen - Tübingen will mit einem digitalen Tagesticket die Nachprüfbarkeit von Corona-Schnelltests vereinfachen. Wer sich an einer der neun Stationen im Stadtgebiet testen lasse, bekomme künftig ein Armband mit einem QR-Code, teilte die Stadt am Dienstag mit.

Das Armband könne nicht weitergegeben werden, der QR-Code sei mit einem Smartphone - zum Beispiel am Eingang von Geschäften - auslesbar. Tagestickets auf Papier würden zwar weiter akzeptiert, sollten aber zur Ausnahme werden, hieß es.

„Das digitale Tagesticket schafft Sicherheit gegen Missbrauch und verkürzt die Wartezeiten. So machen wir Corona-sicheres Stadtleben komfortabler“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) laut Mitteilung.

Nach dem Schnelltest dauere es rund 20 Minuten, bis das Ergebnis da sei

Nach dem Schnelltest dauere es rund 20 Minuten, bis das Ergebnis da sei. Das Testergebnis erhalte man, indem man den QR-Code auf dem Armband mit dem Smartphone scanne und dadurch eine Webseite aufgerufen werde. Bei einem negativen Ergebnis könne man einkaufen gehen. Ist die Anzeige orange, müsse man sich noch ein wenig gedulden. Bei einem positiven Ergebnis müsse der Betroffene sofort zurück zur Teststation, um sich die nächsten Schritte erklären zu lassen.

Für den Einzelhandel, Kultur und die Gastronomie bringe das neue System keinen zusätzlichen Aufwand mit sich. Der QR-Code könne mit jedem gängigen Smartphone gescannt werden, ein spezielles Lesegerät sei nicht nötig.

Unsere Empfehlung für Sie