Corona-Verordnung in Baden-Württemberg Friseure fordern Planungssicherheit

Das Land gestattet Friseuren weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen. (Symbolfoto) Foto: imago images/Frank Sorge/Foto: Frank Sorge via www.imago-images.de
Das Land gestattet Friseuren weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen. (Symbolfoto) Foto: imago images/Frank Sorge/Foto: Frank Sorge via www.imago-images.de

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht vor, dass Friseure unter gewissen Bedingungen öffnen dürfen. Dabei sei aber manches noch unklar: Etwa bei den Tests von Kindern, wie die Stuttgarter Handwerkskammer moniert.

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Stuttgart - Die Friseurbetriebe fordern Klarheit und Planungssicherheit bei der Umsetzung der Corona-Verordnung des Landes. Sie werfe viele Fragen auf, kritisierte Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Stuttgarter Handwerkskammer am Donnerstag. „Interpretationsspielraum besteht beispielsweise hinsichtlich der Testung von Kindern, die eine Friseurdienstleistung in Anspruch nehmen, oder des notwendigen Nachweises der Schnelltests.“ In Gesprächen mit dem Sozialministerium setze sich das Handwerk dafür ein, dass diese Unsicherheiten schnellstmöglich ausgeräumt werden.

Bedingung für einen Friseurtermin ist neuerdings entweder ein tagesaktueller Schnelltest, eine Impfbestätigung oder ein Nachweis einer durchgemachten Infektion, wie die Handwerkskammer weiter mitteilte. Die Tests müssten in offiziellen Teststellen oder Testzentren vorgenommen werden. Im Südwesten gibt es rund 11 500 Friseurbetriebe.

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