Coronagefahr Bewältigung der Flut-Katastrophe soll kein Superspreader-Event werden

Ein Bagger verdichtet eine notdürftig geflickte Brücke über den Fluss Ahr. Der Wiederaufbau nach den Hochwasserschäden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wird nach Einschätzung der deutschen Bauwirtschaft mehrere Jahre dauern. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth
Ein Bagger verdichtet eine notdürftig geflickte Brücke über den Fluss Ahr. Der Wiederaufbau nach den Hochwasserschäden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wird nach Einschätzung der deutschen Bauwirtschaft mehrere Jahre dauern. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Durch Hilfsaktionen oder die Unterbringung in Notunterkünften steigen die Risiken, dass sich die Menschen mit Corona infizieren. Eine Sonderimpfaktion in den Katastrophengebieten ist geplant.

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Düsseldorf - Nach der Flutkatastrophe sehen die betroffenen Länder die Gefahr erhöhter Corona-Risiken, etwa durch Hilfsaktionen oder die Unterbringung in Notunterkünften. „Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird“, sagte David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Das Landesgesundheitsministerium bereite in Absprache mit den Behörden der betroffenen Landkreise eine Sonderimpfaktion in den Katastrophengebieten vor.

Erhöhte Gefahr durch die Unterbringung in Notunterkünften

Viele Rettungskräfte hätten bereits vollen Impfschutz. „Eine erhöhte Gefahr der Ausbreitung von SARS-CoV-2 könnte sich vor allem durch die Unterbringung von Personen in Notunterkünften entwickeln“, zitierte der RND das Düsseldorfer Gesundheitsministerium. Die Gesundheitsämter vor Ort seien sich aber der zusätzlichen Gefahr bewusst. Sie könne durch Testungen, Masken und Lüften reduziert werden.




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