ExklusivCoronakrise Hilferuf der Sportvereine und Kulturbetriebe

Beim TV Cannstatt kann derzeit nicht nur nicht Baseball gespielt werden, die Kosten für die Erweiterung der Anlage drücken den Verein auch noch. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn
Beim TV Cannstatt kann derzeit nicht nur nicht Baseball gespielt werden, die Kosten für die Erweiterung der Anlage drücken den Verein auch noch. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Ohne Zuschüsse sind die Überlebenschancen für viele Einrichtungen gering. Stadt und Land sagen deshalb den Betroffenen rasche Unterstützung zu.

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Stuttgart - Der Gemeinderat soll am Donnerstag ein Hilfsprogramm für in Not geratene Kultureinrichtungen und Sportvereine beschließen. Es sieht neben Stundungen und Vorab-Auszahlungen von Zuschüssen auch einmalige Leistungen vor, wie die Verwaltung gegenüber unserer Zeitung bestätigte. Die in der Ratsvorlage genannte Höchstgrenze von fünf Millionen Euro gilt demnach nicht mehr, es handele sich da lediglich um eine „qualifizierte Schätzung der Bedarfe bis Juli“. Viele Betroffene sind noch liquide, weil sie entweder Einnahmen aus Vorverkäufen oder Jahresmitgliedsbeiträgen generiert haben. Je länger ihre Einrichtungen geschlossen und Einnahmen ausbleiben, desto größer wird aber der Verlust.

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