Die weltweite Belegschaft der Lufthansa schrumpfte in der Corona-Krise von einst knapp 140.000 auf zuletzt rund 111.000 Frauen und Männer. In Deutschland hätten bisher 8000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Vorstandschef Carsten Spohr ergänzte, bei den Flugbegleitern und dem Bodenpersonal seien Abfindungsvereinbarungen zum freiwilligen Ausscheiden einfacher zu erzielen als bei den Piloten. Im Cockpit setze er deshalb auf mehr Bereitschaft zu Teilzeitarbeit. Ein großer Teil der Lufthansa-Beschäftigten in Deutschland ist bis Jahresende in Kurzarbeit. So lange das gilt, kann nicht betriebsbedingt gekündigt werden, denn die Zeit soll genutzt sein für Vereinbarungen mit der Arbeitnehmerseite über sozialverträgliche Lösungen.