Coronakrise und Familienpolitik Die Wut der Mütter

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In der Coronakrise werden vorhandene Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern noch größer. Frauen waren noch nie so entschlossen, für eine bessere Familienpolitik zu kämpfen.

Mütter müssen seit zwei Monaten zugleich arbeiten und ihre Kinder betreuen. Foto: imago images//Thomas Trutschel
Mütter müssen seit zwei Monaten zugleich arbeiten und ihre Kinder betreuen. Foto: imago images//Thomas Trutschel

Stuttgart - Am Sonntag ist Muttertag – uff. Lassen Sie es uns nicht bestreiten: Die vergangenen Wochen waren hart. Und das nicht, weil jede Mutter seit März zugleich noch Lehrerin oder Erzieherin, Ersatzoma und Freundin, Sporttrainerin, Schiedsrichterin, Putzfrau, Köchin und Seelentrösterin ist. Denn diese Rollen beherrscht sie ohnehin. Doch die Mutter, dieser Tausendsassa, soll sich nun noch fünf weitere Arme wachsen lassen, und das alles nebenbei erledigen, Kindergärten und Schulen sind schließlich geschlossen, und Mütter müssen arbeiten, an ihrer Karriere feilen – sonst drohen in der Krise Jobverlust und im Alter Armut.

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