Coronapandemie Berlins Kultur öffnet in großen Schritten

Auch auf der Berliner Museumsinsel (hier das Bode-Museum) ist die lange Schließzeit vorbei. Foto: dpa/Britta Pedersen
Auch auf der Berliner Museumsinsel (hier das Bode-Museum) ist die lange Schließzeit vorbei. Foto: dpa/Britta Pedersen

Angesichts sinkender Infektionszahlen hat sich der Berliner Senat am Dienstag auf einen Stufenplan zur Öffnung geeinigt. Von diesem Mittwoch an darf es wieder Kulturveranstaltungen geben – im Freien und für bis zu 250 getestete Besucher.

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Berlin - Ab Freitag soll es in Berlin nach monatelangen Schließungen oder Einschränkungen im Sport-, Kultur- und Freizeitbereich, der Gastronomie und Hotellerie, in Hochschulen und im Handel Lockerungen geben. Das hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen. Bereits ab diesem Mittwoch greift in Berlin die bundesweite Corona-Notbremse nicht mehr. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen entfallen, Theater, Konzerthäuser oder Kinos dürfen Veranstaltungen im Freien für maximal 250 Personen anbieten, und als erstes Museum öffnet der Gropiusbau. Am Freitag folgen die meisten staatlichen Museen, darunter auf der Museumsinsel die Alte Nationalgalerie, das Neue Museum, das Pergamonmuseum und das Bode-Museum sowie die James-Simon-Galerie und das Panorama des Pergamonmuseums. Am Kulturforum öffnen Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Kunstbibliothek. Auch der Hamburger Bahnhof und das Museum Berggruen (mit einer Picasso-Ausstellung, in der bis 8. 8. auch die Werkserie „Les Femmes d’Algier“ zu sehen ist) lassen wieder Besucherinnen und Besucher in ihre Häuser. Außerdem darf die Außengastronomie wieder öffnen.

Ab 4. Juni sollen Veranstaltungen im Freien mit bis zu 500 Personen möglich sein; ab 250 Teilnehmern gilt eine Testpflicht, ob auch bei weniger Besuchern getestet werden muss, hängt vom Hygienekonzept ab. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, darunter in Theatern, Konzertsälen oder Kinos, sind dann mit bis zu 100 Personen erlaubt; hier besteht eine Testpflicht ab ab elf Teilnehmern.

Ab 18. Juni sind Open-Air-Veranstaltungen für bis zu 1000 Besucher erlaubt

Im nächsten Öffnungsschritt ab 18. Juni sind Veranstaltungen im Freien für bis zu 1000 Personen gestattet; ab 250 Personen besteht Testpflicht. In geschlossenen Räumen dürfen sich dann bis zu 200 Menschen versammeln, auch hier bleibt die Testpflicht (ab elf Personen) bestehen. Ab 18. 6. dürfen Hotels auch wieder für touristische Übernachtungen öffnen, und die Gastronomie darf ihre Innenräume öffnen.

Bereits ab diesem Mittwoch greift in Berlin die bundesweite Corona- Notbremse nicht mehr. Die strikten nächtlichen Ausgangsbeschränkungen entfallen, Museen dürfen öffnen und Theater, Konzerthäuser oder Kinos wieder Veranstaltungen im Freien anbieten - mit zunächst maximal 250 Personen. Von Freitag an ist die Außengastronomie wieder erlaubt.




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