Coronapandemie Bund will mit Ländern über Ende von Gratis-Tests beraten

Der Bund übernimmt seit März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche für alle Bürger (Symbolbild). Foto: dpa/Peter Kneffel
Der Bund übernimmt seit März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche für alle Bürger (Symbolbild). Foto: dpa/Peter Kneffel

Sind kostenlose Corona-Schnelltests bald Geschichte? – Darüber will die Bundesregierung mit den Ländern nächste Woche beraten.

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Berlin - Die Bundesregierung will mit den Ländern über ein Ende kostenloser Corona-Schnelltests beraten - kommen soll dies aber erst später. Das Thema soll am 10. August in der Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten besprochen werden, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin sagte.

Sie betonte, dass Schnelltests „ganz sicher nicht über Nacht plötzlich kostenpflichtig“ werden, sondern noch eine ganz Weile kostenlos bleiben sollten. Aus Fairnessgründen solle erst allen Menschen die Chance gegeben werden, sich mit dem gebotenen Abstand zweimal impfen zu lassen und die dann vorgesehenen 14 Tage zusätzlich einhalten zu können, nach denen der Impfschutz als vollständig gilt.

Anreiz für Impfung

Der Bund übernimmt seit März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche für alle Bürger. Angesichts der schwächeren Nachfrage nach Corona-Impfungen wird darüber diskutiert, dass man für Tests künftig etwas bezahlen soll - auch als Anreiz für Menschen, die sich impfen lassen könnten, damit aber zögern.

Demmer sagte, dass es hierzu keine Einigung in der Regierung gebe. Gespräche dazu würden fortgesetzt. Unter anderem Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte sich dafür ausgesprochen, dass der Staat ab einem bestimmten Zeitpunkt die Tests für jene nicht mehr zahlt, die sich impfen lassen könnten. Dies müsse aber lange vorher angekündigt werden.




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