Coronapandemie Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg rückläufig

Das Landesgesundheitsamt vermeldete am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 83,8. (Symbolfoto) Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Das Landesgesundheitsamt vermeldete am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 83,8. (Symbolfoto) Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Zwar ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg rückläufig, die Zahl der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, stieg allerdings an.

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Stuttgart - Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Südwesten rückläufig. Sie beträgt 83,8 nach 88,8 am Vortag, wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag (Stand 16.00 Uhr) in Stuttgart mitteilte.

Die Zahl der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, stieg an: von 1,94 auf 2,06.

Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben der Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen von Covid-Patienten liegt in der Regel höher, als sie von der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen wird. Durch einen Meldeverzug liegen die vollständigen Werte oft erst ein bis zwei Wochen später vor. Die Zahl der Corona-Patienten in Intensivbehandlung sank im Tagesvergleich um 6 auf nun 203.

15 neue Todesfälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle betrug laut Behörde 560 442 - das waren 1901 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 15 auf nun 10 577.

Eine erste Warnstufe soll laut der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gelten, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht worden sind. Dann brauchen Ungeimpfte einen negativen PCR-Test für eine Teilnahme an den meisten öffentlichen Veranstaltungen.

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