Coronavirus Darf man nach der Corona-Impfung Schwimmen gehen?

Ab ins Schwimmbad oder doch nach der Impfung lieber noch zu Hause bleiben? Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Ab ins Schwimmbad oder doch nach der Impfung lieber noch zu Hause bleiben? Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Sonne scheint und die Temperaturen steigen – viele Menschen zieht es aktuell ins Freibad oder an den Badesee. Aber sollte man nach einer Corona-Impfung eigentlich schwimmen gehen?

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Stuttgart - Über Baden-Württemberg zieht aktuell eine Hitzewelle. Bei vielen Menschen steigt damit gerade das Bedürfnis, sich abzukühlen – zum Beispiel mit einem Besuch im Schwimmbad oder am Badesee. Gleichzeitig schreitet aber auch die Impfkampagne im Land weiter voran. Dadurch stellt sich für manche die Frage, ob es eigentlich ratsam ist, nach einer Corona-Impfung schwimmen zu gehen. Oder sollte man lieber erst einmal noch zu Hause bleiben?

Dass man auf das Schwimmen verzichten muss, wenn man gerade geimpft wurde, ist laut dem Deutschen Grünen Kreuz (DGK) ein veralteter Irrglaube. Grundsätzlich kann man also auch auch nach dem Piks gegen das Coronavirus ins Schwimmbad gehen. Auch duschen oder in der Wanne baden ist dem DGK zufolge erlaubt – die Menschen müssen also nach einem entspannten Tag im Freibad nicht darauf verzichten, sich Sonnencreme und Chlorwasser von der Haut zu spülen.

Von zu viel Belastung nach der Impfung wird abgeraten

Allerdings sollte man sich beim Schwimmen nach einer Impfung nicht zu sehr belasten: Unmittelbar nach dem Piks sollte generell auf sehr anstrengende körperliche Aktivitäten verzichtet werden. Denn der Körper habe schon genug mit der Impfung zu tun und müsse nicht zusätzlich strapaziert werden, wie das DGK erklärt. Leichte Belastungen sind aber in Ordnung.

Wer also nur ein bisschen entspannte Zeit im Freibad genießen will und kein intensives Schwimmtraining plant, hat auch nach der Corona-Impfung nichts zu befürchten. Der Tipp des DGK lautet dafür: Nur so viel Belastung, dass man sich nebenbei noch gut unterhalten kann. Man sollte jedoch trotzdem immer auf die Signale seines Körpers hören.




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