Coronavirus im Berchtesgadener Land Soldaten helfen im Corona-Brennpunkt

Von red/dpa 

Soldaten der Bundeswehr helfen nach dem massiven Anstieg der Corona-Zahlen im Landkreis Berchtesgadener Land seit Mittwoch dabei unter anderem die Infektionsketten nachzuverfolgen.

Im Landkreis Berchtesgadener Land ist seit Dienstag eine strikte Ausgangsbeschränkung in Kraft. Foto: dpa/Peter Kneffel
Im Landkreis Berchtesgadener Land ist seit Dienstag eine strikte Ausgangsbeschränkung in Kraft. Foto: dpa/Peter Kneffel

Bad Reichenhall - Soldaten der Bundeswehr helfen seit Mittwoch im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land dabei, die Ursache für den massiven Anstieg der Corona-Zahlen zu finden. 40 Kräfte sind im Gesundheitsamt zur Nachverfolgung von Infektionsketten eingesetzt und sollen dafür vor allem telefonieren. Vier Soldaten unterstützen das Testzentrum administrativ, wie das Lagezentrum des Landeskommandos in Bayern mitteilte.

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In bestimmten Fällen darf die Bundeswehr innerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Die Bundeswehr unterstützt Bayern seit längerem in der Corona-Pandemie. Vier Soldaten sollen bis zum 16. November im Landkreis helfen, die anderen 40 sogar bis zum 4. Dezember. Bayernweit unterstützen derzeit 152 Soldaten die Kommunen in der Pandemie.

Warum sich so viele Menschen im südöstlichsten Zipfel Bayerns mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist noch offen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen im Landkreis lag am Dienstag bei rund 236. Seit Dienstagnachmittag ist im Landkreis eine strikte Ausgangsbeschränkung in Kraft. Zudem mussten Schulen und Kitas schließen. Freizeiteinrichtungen aller Art sowie Restaurants dürfen nicht mehr öffnen. Veranstaltungen sind untersagt - mit Ausnahme von Gottesdiensten. Hotels mussten ebenfalls schließen, nur Geschäftsreisende dürfen dort noch übernachten.




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