Coronavirus in Baden-Württemberg Kretschmann im Livestream zur aktuellen Lage

Von swa/dpa 

Um 12 Uhr werden Winfried Kretschmann, Thomas Strobl und Manfred Lucha über die aktuelle Lage berichten. Hier gibt es den Livestream dazu.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann informiert im Livestream zur aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus. Foto: dpa/Marijan Murat
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann informiert im Livestream zur aktuellen Lage bezüglich des Coronavirus. Foto: dpa/Marijan Murat

Stuttgart - Seit gut einer Woche gilt in Deutschland ein Kontaktverbot, um die Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich einzudämmen. In Baden-Württemberg bedeutet das konkret: Draußen darf man sich nur noch alleine oder höchstens zu zweit aufhalten. Eine Ausnahme gilt für Angehörige eines gemeinsamen Haushalts. Sie dürfen auch zusammen raus, wenn sie mehr als zwei Personen sind. Darüber hinaus gibt es weitere einschneidende Veränderungen im Alltag. Zum Beispiel sind bis auf Supermärkte und Drogerien fast alle Läden geschlossen, Gottesdienste dürfen nicht stattfinden.

Um 12 Uhr berichten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) über die aktuelle Lage bezüglich des Coronavirus im Südwesten. Den Livestream der Pressestatements können Sie hier ansehen:

Viele Menschen fragen sich, wie lange die aktuellen Einschränkungen andauern werden. Mehrere Politiker wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatten in den vergangenen Tagen aber angemahnt, dass es derzeit viel zu früh sei, über Exit-Strategien aus dem Ausnahmezustand zu diskutieren.

Am Mittwoch konferieren Merkel und die Ministerpräsidenten

Klar ist bei allen Szenarien: Gesundheit geht vor. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat denn auch um Geduld gebeten und einen Hinweis gegeben, was eine Messlatte sein soll: Nämlich, wie schnell sich die Zahl der bestätigten Fälle verdoppelt. Nach einst drei Tagen seien es nun etwa sechs Tage, erklärte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Doch kommen müsse man zu „10, 12 oder 14 Tagen“. Dann sei voraussichtlich ein Punkt erreicht, an dem das Gesundheitssystem nicht überfordert wird.

An diesem Mittwoch will Merkel in einer Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten besprechen, wie es mit den am 22. März beschlossenen verschärften Kontaktbeschränkungen weitergeht. Viele Länder – die in der föderalen Bundesrepublik für die Umsetzung zuständig sind – haben sie bereits bis 20. April festgesetzt.