Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Südwesten am Mittwoch wieder gestiegen. Am Vortag wurde noch eine leichte Abnahme verzeichnet.

Nach einer leichten Abnahme am Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen im Südwesten am Mittwoch wieder gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, übersprang sie die Marke von 1900 Ansteckungen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Derzeit liegt die Inzidenz bei 1912,0, das sind 16,3 mehr als am Vortag und sogar 265,5 mehr als vor einer Woche. Die tatsächliche Sieben-Tage-Inzidenz dürfte jedoch wegen einer nach wie vor hohen Dunkelziffer deutlich höher sein.

Im Vortagsvergleich meldete die Stuttgarter Behörde 42 625 neue Infektionen. Seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit die Zahl der registrierten Fälle auf 2 595 591. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile nachweislich 14 726 Menschen gestorben. Das heißt, seit dem Vortag starben 30 weitere Menschen.

Auf den Intensivstationen im Land lagen am Mittwoch laut LGA 253 Covid-Patientinnen und -Patienten, 11,5 Prozent der Intensivbetten waren mit Covid-Erkrankten belegt. Bei beiden Werten waren die Unterschiede zu Vortag und Vorwoche gering. Das galt auch für die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Die Zahl der Corona-Infizierten in Baden-Württemberg, die binnen einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, lag am Mittwoch bei 7,7 (plus 0,2 im Vergleich zum Vortag).