Coronavirus in Baden-Württemberg Präsenzunterricht für Abschlussklassen bereits ab 18. Januar geplant

In  Baden-Württemberg soll noch im Januar  flächendeckend Präsenzunterricht für Abschlussklassen angeboten werden. (Symbolfoto) Foto: dpa/Matthias Balk
In Baden-Württemberg soll noch im Januar flächendeckend Präsenzunterricht für Abschlussklassen angeboten werden. (Symbolfoto) Foto: dpa/Matthias Balk

Nach Angaben des Kultusministeriums soll vom 18. Januar an flächendeckend Präsenzunterricht für Abschlussklassen in Baden-Württemberg angeboten werden. In Ausnahmefällen soll Präsenzunterricht bereits vom kommenden Montag an möglich sein.

Stuttgart - Zusätzlich zur Öffnung der Grundschulen und Kitas soll nach Angaben des Kultusministeriums vom 18. Januar an auch flächendeckend Präsenzunterricht für Abschlussklassen in Baden-Württemberg angeboten werden. „Dazu wird es kommende Woche auf der Basis dann vorliegender Daten erneut Gespräche geben“, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Mittwoch in Stuttgart. Neben dem Fernunterricht sei Präsenzunterricht in Ausnahmefällen auch bereits vom kommenden Montag (11. Januar) an möglich sein. Dieser müsse dann aber „zwingend zur Prüfungsvorbereitung erforderlich“ sein.

Lesen Sie hier: Kultusministerin pocht auf Öffnung der Schulen und Kitas Mitte Januar

Ziel bleibe es zudem, Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege sowie Grundschulen und Schulkindergärten ab dem 18. Januar wieder flächendeckend zu öffnen. Das hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bereits am Dienstagabend nach den Beratungen von Bund und Ländern erklärt. Schülerinnen und Schüler in anderen Jahrgängen der weiterführenden Schulen sollen Fernunterricht erhalten.

„Es ist unerlässlich, dass wir den Schulen und Kitas weitere Perspektiven für die kommende Zeit aufzeigen“, sagte Eisenmann. Geschlossene Kitas und Schulen über einen längeren Zeitraum hätten negative Folgen für den Lernerfolg und die soziale Teilhabe der Kinder und Jugendlichen. „Sie sind zudem eine enorme Belastung für die Familien in unserem Land.“ Schulen und Kitas müssten die ersten Bereiche sein, in denen es Lockerungen gebe.

Im Südwesten enden am Sonntag die Weihnachtsferien für etwa 1,5 Millionen Schüler und rund 130 000 Lehrkräfte.

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