Coronavirus in Deutschland Bund und Länder wollen schnell über allgemeine Impfpflicht entscheiden

Im Kampf gegen das Coronavirus denken Bund und Länder auch über eine generelle Impfpflicht nach. Foto: Eibner-Pressefoto/ Michael Weber
Im Kampf gegen das Coronavirus denken Bund und Länder auch über eine generelle Impfpflicht nach. Foto: Eibner-Pressefoto/ Michael Weber

Auch der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) signalisierte Zustimmung zu einer Impfpflicht. Bis Weihnachten sollen 30 Millionen Impfungen verabreicht werden.

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Berlin - Bund und Länder wollen eine schnelle Entscheidung über eine allgemeine Impfpflicht treffen. Es solle „neben einrichtungsbezogenen Impfpflichten auch eine zeitnahe Entscheidung über eine allgemeine Impfpflicht vorbereitet werden“, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag mit. Zustimmung zu einer allgemeinen Impfpflicht signalisierte auch der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)

Ausweitung der 2G-Regeln auf den Einzelhandel werden geprüft

Seibert teilte nach einem Spitzengespräch der Länder-Ministerpräsidenten mit Scholz und der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter mit, dass Bund und Länder bis Weihnachten 30 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus anstreben. Um dies zu ermöglichen, „soll der Kreis derjenigen, die Impfungen durchführen dürfen, deutlich ausgeweitet werden“. Genannt wurden nach dem Gespräch Impfungen auch durch Zahnärzte und Apotheken.

Zudem befassten sich Bund und Länder mit verschiedenen Vorschlägen, unter anderem zu umfangreichen Kontaktbeschränkungen vor allem für Ungeimpfte auch bei privaten Zusammenkünften. Des weiteren werde die Ausweitung der 2G-Regeln auf den Einzelhandel und Einschränkungen bei Großveranstaltungen geprüft. Seibert teilte weiter mit, dass Bund und Länder bis Weihnachten 30 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus anstreben.




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