Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist es für eine Entwarnung in der Coronapandemie noch zu früh. Der SPD-Politiker rechnet mit einer Winterwelle und übt Kritik an den Bundesländern.

. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet mit einer Corona-Welle im Winter. Bei BR24 verwies der SPD-Politiker auf die aktuell kursierende Variante BQ.1.1. Zugleich beklagte Lauterbach einen „Überbietungswettbewerb“ der Bundesländer bei der Lockerung von Schutzmaßnahmen.

Für eine Entwarnung in der Pandemie sei es noch zu früh, sagte der SPD-Politiker zum „Thema des Tages“ bei BR24 vom Donnerstag. Die Lockerungen seien „ein Stück weit populistisch“ und brächten jene in Gefahr, die sich selbst nicht gut schützen können, sagte Lauterbach, der auf aktuell 1.000 Corona-Tote pro Woche und eine unerwartet hohe Übersterblichkeit im Oktober verwies.