Freiburg-Trainer Christian Streich zeigt sich besorgt über die aktuelle Corona-Situation in Deutschland. Zudem kritisierte er die Menschen, die sich gegen eine Impfung wehren.

Freiburg - Trainer Christian Streich vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hat sich besorgt über die derzeitige Corona-Situation in Deutschland gezeigt. Die Politik solle entscheiden und „aufs Wohl achten, sodass wir alle heil rauskommen“, sagte der 56-Jährige am Freitag: „Was jetzt eh nicht mehr passiert. Es werden jeden Tag Hunderte Menschen sterben. Aber eigentlich haben wir es ja gewusst.“

 

Dann kritisierte Streich die ungeimpfte Bevölkerung. „Schön, dass wir in einer Demokratie leben“, sagte er, „aber dann sollte die Demokratie auch richtig verstanden werden. Die meisten Menschen verstehen sie richtig, aber 20 bis 30 Prozent verstehen sie offensichtlich nicht richtig“.

Freiburg trifft auf Frankfurt

Angesprochen auf eine mögliche 2G-Regelung für Profifußballer wollte Streich die Entscheidungen der Politik abwarten. DFL-Chef Christian Seifert habe gesagt, „die Politik muss entscheiden und der Fußball wird folgen“, sagte Streich vor dem Duell des Tabellendritten gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).