Pandemie-Maßnahmen in Stuttgart 5500 Bußgelder wegen Verstößen in der Corona-Zeit

Die Regeln zum Infektionsschutz wurden Anfang November verschärft. Foto: SDMG// Woelfl
Die Regeln zum Infektionsschutz wurden Anfang November verschärft. Foto: SDMG// Woelfl

Die Stadt Stuttgart hat neue Zahlen zur Bußgeldstatistik seit Beginn der Corona-Krise herausgegeben. Besonders ein Wert ist seit Beginn des Teil-Lockdowns deutlich gestiegen.

Lokales: Christine Bilger (ceb)

Stuttgart - Die Maßnahmen zum Infektionsschutz sind Anfang November noch einmal drastisch verschärft worden. Nicht alle Pflichten sind leicht kontrollierbar, etwa das Maskentragen – so kein Mindestabstand möglich ist – im öffentlichen Raum. Doch nach wie vor stellen die Polizei und der Vollzugsdienst der Stadt viele Verstöße fest. Insgesamt waren es Ende November 5464 verhängte Bußgelder, teilt eine Sprecherin der Stadt mit. Das ist gegenüber dem Vormonat ein Anstieg um rund 230 Anzeigen.

Noch sind nicht alle Anzeigen ausgewertet

Im öffentlichen Raum wurde seit Beginn des Teil-Lockdowns drei mal die Teilnahme an Veranstaltungen sanktioniert. Betriebsverbote von Geschäften oder Lokalen, die eigentlich geschlossen sein müssten, wurden neun angezeigt. „Aber es können noch weitere hinzukommen“, betont die Pressesprecherin. Es seien noch nicht alle aufgenommenen Verstöße bearbeitet, in die Statistik fließen sie erst ein wenn der Bußgeldbescheid fertig ist.

Deswegen ist ein Vergleich der Statistik Stand Ende Oktober mit den Werten aus dem November nur bedingt möglich, eine Tendenz zeigt er aber schon: Verstöße gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum waren es nun seit März insgesamt 3888, das sind 20 mehr als Ende Oktober. Die Verstöße gegen die Maskenpflicht sind am deutlichsten gestiegen: Inzwischen wurden 923 Bußgeldbescheide verschickt. Das sind 161 mehr als vor einem Monat. Auch hier sind noch nicht alle neuen Anzeigen aus dem November aufgenommen. Die Polizei überwacht weiterhin im Rahmen des Streifendienstes.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hatte die Überschrift einen falschen Zeitbezug enthalten. Wir haben die Fehler korrigiert und bitten um Entschuldigung.




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