Coronavirus in Stuttgart Stadt mietet 300 Zimmer als Schutzunterkünfte an

Von ceb 

An fünf Standorten in der Stadt können Menschen mit Coronaverdacht und minderschweren Covid-19-Fällen unterkommen. Für die Einhaltung der Quarantäne, Pflege und Essen sei gesorgt.

In den Häusern sollen die  Quarantäneauflagen überwacht werden. Foto: dpa/Sebastian Gollnow (Symbolbild)
In den Häusern sollen die Quarantäneauflagen überwacht werden. Foto: dpa/Sebastian Gollnow (Symbolbild)

Stuttgart - Was soll jemand tun, der wegen des Verdachts einer Corona-Infektion in häusliche Quarantäne muss, zu Hause aber nicht die Voraussetzungen hat? Und was ist mit Menschen, die an Covid-19 in einer milderen Form leiden, so dass sie in Quarantäne, aber nicht ins Krankenhaus müssen – zu Hause aber auch nicht bleiben können? Für diese Fälle hat die Stadt Stuttgart nun Objekte angemietet. 300 Plätze stünden zur Verfügung, teilt die Stadt mit. Die Personen werden in Einzelzimmern betreut und bekommen Essen.

Die erste Unterkunft geht am Freitag in Betrieb

In der ersten angemieteten Schutzunterkunft im Bezirk Mitte beginnt der Betrieb am Freitag, 27. März. Dort betreut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) 34 von Corona betroffene Menschen. Diese Zimmer sind für Obdachlose und Menschen aus Flüchtlingsunterkünften.

Weitere Schutzunterkünfte seien bei Bedarf in Wangen mit 40 Plätzen und im Osten mit 90 Plätzen, zwei weitere Objekte böten noch einmal 165 Plätze. Die strengen Regeln der Quarantäne würden überwacht. Die Zuweisung erfolge nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, teilt die Stadt mit.

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