Coronavirus Melitta produziert Corona-Schutzmasken in Filtertüten-Form

In der ersten Produktionswoche vor Ostern sei bereits rund eine Million Masken produziert worden (Symbolbild). Foto: dpa/Roland Weihrauch
In der ersten Produktionswoche vor Ostern sei bereits rund eine Million Masken produziert worden (Symbolbild). Foto: dpa/Roland Weihrauch

Melitta reagiert auf die Corona-Krise: Der Kaffeefilter-Hersteller stellt nun millionenfach medizinische Schutzmasken in Form seiner Filtertüten her.

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Bielefeld - Der Kaffeefilter-Hersteller Melitta produziert millionenfach medizinische Schutzmasken in Form seiner Filtertüten. In der Corona-Krise habe Melitta Teile seiner Filtertüten-Produktion im westfälischen Minden entsprechend umgerüstet, berichtete das in Bielefeld erscheinende „Westfalen-Blatt“ am Freitag.  Die anstelle des braunen Filterpapiers aus einem dreilagigen weißen Spezialvlies hergestellten Masken erfüllten den europäischen Standard für OP-Masken mit einer Bakterien-Filtrations-Effizienz von mehr als 98 Prozent.

Bis zu einer Million Masken pro Tag

Jero Bentz, Mitglied der Unternehmensleitung bei Melitta sagte: „Mit unseren Produktionskapazitäten sind wir in der Lage, in kürzester Zeit sehr hohe Mengen an Atemmasken herzustellen.“ Die kurzfristig entwickelten Masken würden in einem ersten Schritt mit einem Clip oder mit Gummibändern befestigt.

In der ersten Produktionswoche vor Ostern sei bereits rund eine Million Masken produziert worden. Die Kapazitäten ermöglichten kurzfristig die Herstellung von bis zu einer Million Masken pro Tag. Sofern die Vormaterialien in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, könnten die Stückzahlen sukzessive um ein Vielfaches erhöht werden, berichtete die Zeitung.

Außer in Deutschland will Melitta demnach auch in Werken in den USA und Brasilien Atemmasken für Nord- und Südamerika herstellen. Außerdem sei geplant, auch Masken der besonders hohen Standards FFP2 und FFP3 zu entwickeln.

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