Coronavirus-Pandemie In Berlin sollen Cafés und Restaurants zu Pfingsten öffnen

Fällt die Inzidenz stabil unter 100, greift die Bundes-Notbremse nicht mehr. (Archivbild) Foto: dpa/Matthias Bein
Fällt die Inzidenz stabil unter 100, greift die Bundes-Notbremse nicht mehr. (Archivbild) Foto: dpa/Matthias Bein

Die Außengastronomie in Berlin darf sich wohl auf Lockerungen in der Coronavirus-Pandemie freuen. Zu Pfingsten sollen Cafés und Restaurants im Freien wieder öffnen.

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Berlin - Viele Berlinerinnen und Berliner haben schon lange darauf gewartet, dass Cafés und Restaurants zumindest im Freien wieder Gäste bedienen dürfen. Am Dienstag hatte der Senat entsprechende Lockerungen für die Außengastronomie in Aussicht gestellt, am Freitag hat er sie nun nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beschlossen - für die Zeit ab Freitag vor Pfingsten (21.5.).

Voraussetzung ist neben einem vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie obligatorischen Hygienekonzept, dass die Sieben-Tage-Inzidenz bis dahin weiter stabil unter 100 liegt. Dann greift die Bundes-Notbremse nicht mehr, die solche Lockerungen bisher verbietet. Gäste müssen außerdem einen negativen Corona-Test nachweisen oder vollständigen Impfschutz haben. In den Innenräumen dürfen Gaststätten weiterhin keine Gäste bewirten. Für die Hotels in der Hauptstadt sind noch keine Öffnungsschritte geplant.

Lesen Sie hier: Corona-Verordnung in Baden-Württemberg – Lockerungen in Gastronomie und Freizeit ab Samstag möglich

Am Freitag lag der Inzidenzwert in der Hauptstadt nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 71,5, am Donnerstag bei 83,4 und zuletzt am Montag noch oberhalb der 100er-Marke. Nur wenn der Wert, der anzeigt, wie viele Neuinfektionen es pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gegeben hat, fünf Werktage in Folge unter der Schwelle bleibt, sind Lockerungen am übernächsten Tag möglich. Das wäre in Berlin erstmals am nächsten Mittwoch möglich.




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