Coronavirus: Studien zeigen Kinder in Not Unicef-Chef fordert einen Kindergipfel

Im Lockdown nimmt die Zahl psychischer Störungen deutlich zu. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd
Im Lockdown nimmt die Zahl psychischer Störungen deutlich zu. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Im Lockdown haben deutsche Schüler mehr Zeit vor Bildschirmen verbracht als mit Lernen. Experten schlagen Alarm. Und Unicef fordert einen Gipfel zur Bewältigung der Coronafolgen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien.

Politik/ Baden-Württemberg: Carola Fuchs (cls)
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Berlin - Lernen für die Schule gehörte schon in Vor-Corona-Zeiten nicht unbedingt zur Hitparade der Lieblingsbeschäftigungen deutscher Kinder und Jugendlicher. Während des Corona-Lockdowns zu Beginn dieses Jahres ist aber offenbar nicht nur die Beliebtheit von Lernen weiter geschrumpft, sondern auch die Bedeutung. Das hat eine Umfrage des Münchner Ifo-Instituts unter 2122 Eltern ergeben. Der zufolge haben Schüler während des Fernunterrichts durchschnittlich 4,3 Stunden täglich mit schulischen Aufgaben zugebracht, aber 4,6 Stunden vor dem Fernseher oder mit Spielen am Computer oder am Handy.

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