Coronavirus trifft Süßigkeiten Schokokonzern Lindt & Sprüngli mit starken Umsatzeinbußen

Auch der Schokoladenhersteller Lindt ist von der Krise betroffen. (Archivbild) Foto: dpa/Walter Bieri
Auch der Schokoladenhersteller Lindt ist von der Krise betroffen. (Archivbild) Foto: dpa/Walter Bieri

Die Corona-Krise macht auch dem Schokohersteller Lindt & Sprüngli zu schaffen. Der Konzern verzeichnet Umsatzeinbußen, die er besonders bei den Ladenschließungen im Oster- und Weihnachtsgeschäft verortet.

Kilchberg - Der erfolgsverwöhnte Schweizer Schokohersteller Lindt & Sprüngli hat in der Corona-Krise erheblich an Umsatz eingebüßt. Der Umsatz sank 2020 um 6,1 Prozent auf 4,02 Milliarden Franken (3,74 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag berichtete. Es war das erste Minus seit vielen Jahren. Das weltweite eigene Ladennetz habe unter Schließungen und weniger Kunden gelitten. „Ostern und Weihnachten als wichtigste saisonale Geschenkanlässe waren ebenfalls betroffen“, hieß es. Das boomende Online-Geschäft hat sich den Angaben zufolge auf fünf Prozent verdoppelt, aber die sonstigen Rückgänge nicht ausgleichen können.

Über die deutschen Schokoladenkäufer kann sich der Schweizer Konzern allerdings nicht beklagen. Dort wie auch in Großbritannien, Spanien, den Niederlanden sowie Skandinavien und Osteuropa sei der Umsatz sogar gestiegen. Das gilt auch für die Märkte China und Japan. Ein erhebliches Minus dagegen verzeichnete Lindt & Sprüngli in Nordamerika und vielen anderen Staaten der Welt.

Die Gewinnmarge lag 2020 laut Unternehmensangaben bei 10 Prozent - nach 15 Prozent im Jahr davor. Zu dieser Gewinnspanne wolle der Konzern, der rund 14 500 Mitarbeiter beschäftigt, in absehbarer Zeit zurückkehren.

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