Coronavirus und Psyche Wie lassen sich Angst und Ungewissheit ertragen?

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Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, bleiben immer mehr Menschen zuhause. Doch wie hält man diese isolierte Zeit psychisch durch? Was hilft, wenn einen die Sorgen überkommen? Zwei Psychologen geben Tipps.

Viele Menschen sind wegen des Coronavirus in heimischer Isolation oder arbeiten im Home Office. Wie lässt sich das psychisch aushalten? Foto: Photographee.eu/Adobe Stock
Viele Menschen sind wegen des Coronavirus in heimischer Isolation oder arbeiten im Home Office. Wie lässt sich das psychisch aushalten? Foto: Photographee.eu/Adobe Stock

Stuttgart/Freiburg - Der Feind dieser Tage ist kein sichtbarer. Er lässt sich weder greifen noch beobachten. Doch die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland lässt die Ungewissheit wachsen. „Die vielen Berichte, die Neuheit und Dramatik der Situation nähren bei vielen Menschen die Angst“, sagt Christoph Breuninger, Psychologe an der Universität Freiburg. Keine Angst, die einen konkreten Gegenstand hat, sondern eher eine diffuse Anspannung, ein andauernder Gefühlszustand. Denn kaum jemand kann momentan absehen, was der Stillstand des öffentlichen Lebens für die Wirtschaft, das Gesundheitssystem, aber auch für den Alltag bedeutet. Wann können die Großeltern wieder besucht werden? Was ist mit der geplanten Feier im Sommer? Und wie lange lässt es sich auf engem Raum zu Hause aushalten?

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