Cro beim Stuttgarter Konzertsommer „Wenn ich rappe, dann für die Liebe“

Von Swantje Kubillus 

Er ist einer der berühmtesten Rapper Deutschlands: Cro. Am Freitagabend heizte der Panda-Masken-Mann seinen Fans beim Stuttgarter Konzertsommer ordentlich ein.

6000 Besucher jubelten Cro beim Stuttgarter Konzertsommer zu. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt 7 Bilder
6000 Besucher jubelten Cro beim Stuttgarter Konzertsommer zu. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Stuttgart - Panda-Masken-Mann Cro hat am Freitagabend seinem Publikum beim Stuttgarter Konzertsommer eingeheizt. Sprachmächtig, locker und mit dem entsprechenden Hip-Hop-Flow hat der Rapper im ausverkauften Open-Air-Space des Mercedes-Benz-Museums vor 6000 Besuchern einfühlsam die Gefühle des Publikums in Schwingungen versetzt. Eine gelungene Show vor der sommerabendlichen Kulisse des Ben van Berkel-Baus in Bad Cannstatt, in dem seit 2017 auch ein Fahrzeug des Modells CLA zu finden ist, das Cro 2015 mit Lackfarben gestaltet hat.

Mit Sängerinnen, Schlagzeuger, Gitarrist und DJ trat er ganz in weiß vor einer riesigen liegenden Panda-Skulptur auf der Bühne, auf. Beinahe in kindlicher Fröhlichkeit gepaart mit gekonnter Coolness, wartete er zu Beginn mit seinem Gutelaune-Song „Easy“ auf, darauf folgten Hits wie „Bad Chick“ oder „Einmal um die Welt“.

Gemeinsam mit seinem Support-Act, dem Newcomer Majan, gab der 29-Jährige im zweiten Teil der Show die neue Single „1975“ zum Besten. Nein, die Maske hat er wieder nicht abgenommen, dafür aber sein neues Tattoo gezeigt, das er sich gestern am Knie selbst gestochen haben will: ein Smiley. „Immer wieder komme ich darauf, dass alles für die Liebe geschieht“ sagte er, und so wolle er auch eben dafür rappen. Die Fans danken es ihm und tanzen und feiern in entspannter Atmosphäre den derzeit berühmtesten Rapper Deutschlands.




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