Cyberangriff in Irland Gesundheitsdienst schaltet komplettes Computer-System ab

Bei der Attacke handelt es sich laut Behörden um einen „bedeutenden Ransomware-Angriff“. (Symbolbild) Foto: dpa/Oliver Berg
Bei der Attacke handelt es sich laut Behörden um einen „bedeutenden Ransomware-Angriff“. (Symbolbild) Foto: dpa/Oliver Berg

In Irland greifen Unbekannte das Computer-System des öffentlichen Gesundheitsdienstes an. Der reagiert und fährt alle Systeme runter. Dabei gibt es Parallelen zu einem anderen Cyberangriff.

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Dublin - Wegen eines Cyberangriffs hat Irlands öffentlicher Gesundheitsdienst HSE sein gesamtes Computer-System abgeschaltet. „Es gibt einen bedeutenden Ransomware-Angriff auf die IT-Systeme von HSE“, erklärte die Behörde am Freitag auf Twitter. Vorsorglich seien alle Systeme heruntergefahren worden. Die Attacke ähnelt dem Cyberangriff auf die US-Pipeline Colonial Pipeline vor einer Woche.

Die Situation werde nun gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden bewertet, erklärte HSE. „Wir entschuldigen uns für entstandene Unannehmlichkeiten für Patienten und die Öffentlichkeit.“ Die Behörde stellte zugleich klar, dass der Ablauf der Corona-Impfungen durch den Vorgang nicht betroffen sei. Die Impfungen „finden wie geplant statt“. 

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Bei der Cyberattacke wurde nach ersten Erkenntnissen ähnliche Ransomware wie bei dem Hackerangriff auf die größte Pipeline in den USA vor einer Woche verwendet. Diese Attacke war nach Angaben der US-Bundespolizei von der kriminellen Gruppe Darkside ausgeführt worden und hatte zu Panikkäufen an Tankstellen entlang der Ostküste der USA geführt. 




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