Was bei der Verwendung von Streusalz gilt und welche Alternativen es gibt, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Es gibt in Deutschland weder auf Bundes- noch auf Länderebene ein Gesetz, welches den Einsatz von Salz als Streumittel regelt. Die Entscheidungshoheit liegt daher bei den Städten und Gemeinden. Tatsächlich verbieten aber viele Ortschaften den Einsatz von Salz oder beschränken ihn auf bestimmte Bereiche oder Situationen. Grund dafür ist neben der Umweltbelastung durch das Salz auch dessen korrosive Wirkung auf Fahrzeuge und Bauwerke.

 

Falls Sie unsicher sind, wie die Vorgaben zum Einsatz von Streumitteln in Ihrem Wohnort lauten, können Sie meist mit einer schnellen Internetrecherche die nötigen Informationen finden. Geben Sie einfach „Streupflicht + Ihr Wohnort“ in die Suchmaschine ein und Sie werden in der Regel direkt fündig. Alternativ können Sie beim zuständigen Amt anrufen.

Alternativen zu Streusalz

Um bei Schnee und Eis trotzdem für einen Rutschschutz zu sorgen, empfiehlt der NABU als Alternative zum Streusalz verschiedene Granulate, Sand, Split oder auch Kies (Streugut ohne Salz bestellen / ANZEIGE). Allerdings ist bei der Wahl des alternativen Streumittels auch auf die Vorschriften Ihrer Gemeinde zu achten. Oftmals gibt es spezifische Vorgaben dazu, welche Streusalzalternativen eingesetzt werden dürfen.

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Salz gestreut: Drohen Bußgelder?

Wer entgegen der Streupflichtsatzung seines Wohnortes Salz verstreut, begeht in der Regel eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Die Summe für ein Bußgeld variiert, liegt in der Regel aber maximal im mittleren zweistelligen Bereich.

Fazit

Da viele Gemeinden den Einsatz von Streusalz im Winter verbieten, sollten Sie sich vor der Anwendung vorher über die örtlichen Streupflichtvorschriften informieren. Im Zweifel verwenden Sie besser ein alternatives Streumittel wie Sand oder Kies. Denn bei Zuwiderhandlung können Bußgelder drohen.