Stuttgart leuchtet, tanzt und singt – und zeigt an diesem Wochenende viel Gemeinsamkeit. Was lohnt sich besonders? Hier sind unsere Tipps.
Ob ganz groß im Stadion oder klein im Club, ob Kunstkaufhaus oder Artvent in der Privatgalerie – Stuttgart zeigt sich dieser Tage als Bühne des Miteinanders. Hier sind unsere Tipps.
Suppe kochen mit Hiss
„Dieser Stress! Es ist immer das Gleiche vor Weihnachten“, tönt es uns überall entgegen. Da wird es Zeit, zwei Gänge herauszunehmen und nur zu genießen. Den idealen Start ins Wochenende verspricht denn auch der Auftritt von Hiss an diesem Freitag, 20. Dezember, im Laboratorium (Wagenburgstraße 147). Wenn Stefan Hiss & Co. im Polka-Rhythmus die Suppe besingen und zugleich die Magie der Weite beschwören, wird es im besten Sinn warm ums Herz. Los geht es um 20.30 Uhr.
Schöne Sachen zum Fest
Gleich an zwei Tagen lädt Marko Schacher an diesem Freitag (11 bis 19 Uhr) und Samstag (11 bis 16 Uhr) in seinem Raum für Kunst (Blumenstraße 15) zum „Last-Minute-Artventsmarkt“. Wer nicht nur nach Kunstgeschenken stöbern will – es gibt auch etwas zu erleben: Zwei Performances von Ursula Donn an diesem Freitag um 17 Uhr und an diesem Samstag um 15 Uhr. Zudem liest Marko Schacher am Freitag (18 Uhr) und Samstag (15 Uhr) aus seinen den Tageserlebnissen abgelauschten „Kunstgeschichten“. Wer es ein, zwei Nummern größer mag: An diesem Samstag und Sonntag öffnet in den Wagenhallen wieder das Kunstkaufhaus.
Magischer Filmklassiker
Mal ordentlich schwelgen und innerlich mitsummen? An diesem Sonntag, 22. Dezember, wird die Liederhalle Stuttgart von 16 Uhr an zum Meer der leuchtenden Blicke: Der Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ als Originalfilm auf Großleinwand, im Filmkonzert live begleitet von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen – mehr geht nicht.
Weihnachtslieder im Stadion
Oder doch lieber lauthals die eigenen Erwartungen in den Himmel über Degerloch singen? Das geht an diesem Sonntag, 22. Dezember, im Gazi-Stadion beim Stuttgarter Weihnachtssingen. Versprochen werden können wunderbare Eindrücke. Die Idee des schrankenlosen musikalischen Miteinanders bringt der Dirigent Patrick Bopp zum Klingen. Los geht es hier um 17 Uhr. Und klar gibt es auch beim Weihnachtssingen die unschlagbare Stadionwurst.
Liebestoll im Opernhaus
„,Casanova’ ist ein großer Erfolg. Er bedeutet die Auferstehung der Operette!“, schrieben die Zeitungen 1928 nach der Premiere in Berlin begeistert. Ralph Benatzky hatte Johann Strauß’ „Casanova“ mit neuen Arrangements und neuen Instrumenten in die Gegenwart geholt. Wie wirkt die „Revue-Operette in sieben Bildern“ heute? Das lässt sich in passend festlichem Rahmen überprüfen – im Opernhaus Stuttgart. Premiere der Fassung der Staatsoper Stuttgart ist an diesem Sonntag um 18 Uhr. Die Hymne des Abends verspricht ein Erleben „Im Rausch der Genüsse“.
Weihnachtswunderland
Und all die anderen Stuttgarter Genüsse? Weihnachtsmarkt und Stadtteilmärkte, Weltweihnachtscircus, Christmas Garden, Halbhöhenspaziergänge im Lichterzauber und mehr? Einfach genießen!