Das VfB-Gegnerinterview: SpVgg Greuther Fürth "Wir sind der Dino der 2. Liga"

Beim letzten Aufeinandertreffen ging es ruppig zu: Stuttgarts Gentner und Fürths Berisha kabbeln sich beim Vorbereitungsspiel vor der Saison. Foto: Pressefoto Baumann
Beim letzten Aufeinandertreffen ging es ruppig zu: Stuttgarts Gentner und Fürths Berisha kabbeln sich beim Vorbereitungsspiel vor der Saison. Foto: Pressefoto Baumann

Vor jedem Spiel des VfB Stuttgart gibt es ein Gegnerinterview mit einem bekannten Fan des jeweiligen Gegners. Dieses Mal: Jakob Muhrer, SpVgg Greuther Fürth.

Digital Unit: Philipp Maisel (pma)
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Stuttgart - Zum Abschluss des 8. Spieltags in der 2. Bundesliga trifft der VfB Stuttgart auf die SpVgg Greuther Fürth. In unserer Gegnerinterview-Reihe sprechen wir dieses Mal mit Fürth-Fan und Blogger Jakob Muhrer über das Spiel, Derbysiege und den Status des Zweitliga-Dinos.

Herr Muhrer, die SpVgg hat nur drei Punkte Rückstand auf Platz zwei, wie ist die Stimmung im Kleeblatt-Lager?

"Die ist sehr gut. Wir sind gut in die Saison gestartet und haben schon eine stattliche Anzahl Punkte gesammelt. Auch wenn wir in einigen Spielen den einen oder anderen Punkt haben liegen lassen "

Der Derbysieg gegen den Club aus Nürnberg wirkt sicher nach.

"Ganz bestimmt! Wenn man dieses Spiel gewinnt, ist die Saison ja schon per se gut."

Was macht ihren Club aus?

"Die SpVgg Greuter Fürth ist ein Ausbildungsclub. Das ist unser Leitbild, das propagiert die Vereinsführung auch immer wieder. Zudem sind wir ja der "Zweitliga-Dino", kein aktueller Verein ist länger dabei."

Mit Sercan Sararer, Marco Caliguiri und Marius Funk sind drei Spieler mit Stuttgarter Vergangenheit im Kader. Was lässt sich über sie sagen?

"Sararer ist so etwas wie der verlorene Sohn, konnte aber seit seiner Rückkehr noch nicht zeigen, da er verletzt ist. Caligiuri ist der Anführer, der erfahrene Kapitän. Funk spielt bisher hauptsächlich in der zweiten Mannschaft, zeigt dort aber sehr ansprechende Leistungen."

Jetzt geht es gegen den VfB. Wie ist die Wahrnehmung der Stuttgarter aus der Ferne?

"Den VfB habe ich immer sehr positiv wahrgenommen. Ich mag die Schwaben, empfinde sie als sympathisch. Mein erstes Bundesligaspiel überhaupt sah ich in Stuttgart gegen Mönchengladbach. Ich bin jedoch auch sehr gespannt, ob der direkte Wiederaufstieg gelingt. Das wird nicht einfach. Nur wenn es die Mannschaft gelingt, konstant Topleistungen abzurufen, wird das gelingen."

Wenn Sie an Stuttgart denken, welche drei Begriffe fallen Ihnen dann zuerst ein?

"Das magische Dreieck mit Balakov, Elber und Bobic. Das Neckarstadion - und Harald Schmidt, der ja VfB-Fan ist.

Ihre Aufstiegsfavoriten?

"Hannover 96, die Braunschweiger Eintracht und der VfB."

Wer muss runter?

"Nürnberg natürlich! Kaiserlautern darf auch gern absteigen und sowohl auf Aue als auch 1860 könnte ich verzichten."

Ihr Tipp für das Spiel?

"Ich denke es wird ein 1:1."

Zur Person:
Jakob Muhrer (29) arbeitet als Informatiker. Wenn er einmal nicht mit Bits und Bytes zu tun hat, twittert er als @tiffaa_ und arbeitet sich auf seinem Blog www.fuerther-flachpass.de an der SpVgg ab.

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