David Coverdale zum 70. 10 große Nummern des Whitesnake-Sängers

David Coverdale 1984 bei einem Whitesnake-Konzert Foto: imago images/Future Image/Rudi Keuntje 17 Bilder
David Coverdale 1984 bei einem Whitesnake-Konzert Foto: imago images/Future Image/Rudi Keuntje

Für viele ist David Coverdale einer der größten Rock-Sänger aller Zeiten. Wir haben seine 10 schönsten Stücke zusammengestellt – mit Deep Purple, Whitesnake und dazwischen.

Kultur: Bernd Haasis (ha)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - David Coverdale wird 70 – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Wir tun es mit einer Liste, die an 10 bemerkenswerte Songs erinnert.

10. Blindman, 1977/1980

Die sanfte Blues-Ballade eines Mannes, der mit sich und seinem Leben hadert, wie nur Coverdale das schreiben kann.

09. Still of the Night, 1987

Niemand hat Led Zeppelin dreister beklaut als David Coverdale und sein damaliger Gitarrist John Sykes – und niemand beeindruckender.

08. You fool no one, 1974

Deep Purple klingen hier fast wie Santana mit synkopierter Rhythmik und hippiesken Gesangslinien in Dur. In der Strophe trällert Coverdale zweistimmig mit dem Bassisten Glenn Hughes, den Chorus wuppt er alleine.

07. Here I go again, 1982/1987

Da ist er wieder, der zweifelnde Mann, der allein durch die Welt irrt und sich nach Liebe sehnt. Niemand spielt diese Rolle besser als Coverdale.

06. Nighthawk (Vampire Blues), 1978

Die Whitesnake-Schlange kriecht aus dem Ei auf dem Cover des ersten Albums „Trouble“, und die damalige Band entfaltet bei dieser komplex arrangierten Nummer eine ungeheure Fusion-Energie.

05. Mistreated, 1974

Dieser Deep Purple-Bluesrock in Moll passt perfekt zu Coverdales Stimme. Er ist das Original, bekam allerdings bald Konkurrenz: Der stimmgewaltige Ronnie James Dio hat aus seiner Zeit bei Ritchie Blackmores Folge-Band Rainbow einige bemerkenswerte Interpretationen des Songs hinterlassen.

04. Crying in the Rain, 1982/1987

„The sun is shining, / but it‘s raining in my heart“ – nicht viele Rock-Sänger sind mit derartiger Lyrik so gut durchgekommen wie David Coverdale. Die Blues-Nummer wurde mit Sykes an der Gitarre 1987 zum fetten Heavyrock-Monster.

03. Stormbringer, 1974

Diese große, epische Deep Purple-Hymne in Moll bringt den Hardrock der 70er Jahre auf den Punkt.

02. „Ain’t no Love in the Heart of the City“, 1978

Coverdale macht aus der geschmeidigen R&B-Ballade, mit der Bobby Bland 1974 einen kleinen Hit hatte, eine Ballade, in der es gefühlt nicht nur im Liebesprobleme ging, sondern um soziale Verwerfungen im Allgemeinen. Besonders eindrucksvoll: Die Live-Fassung vom Album „Live… in the Heart oft he City“ (1980).

01. Soldier of Fortune, 1974

Mit Anfang 20 reflektiert Coverdale ein Leben als Suchender, als wäre er 20 Jahr älter und mitten in einer Midlife-Crisis. Das wirkt weise und ergreifend.




Unsere Empfehlung für Sie