DDR-Rockband aus Ost-Berlin City kündigt Abschied an

Die Band City war in der DDR beliebt, allerdings nicht unbedingt beim Regime. Foto: dpa/Jens Kalaene
Die Band City war in der DDR beliebt, allerdings nicht unbedingt beim Regime. Foto: dpa/Jens Kalaene

Die in der DDR groß gewordene Berliner Band City kündigt ihren Abschied an. Zuvor wird aber noch der 50. Geburtstag gefeiert.

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Berlin - Über ein Jahr nach dem Tod ihres Schlagzeugers hat die Berliner Band City („Am Fenster“) ihren Abschied von der Bühne angekündigt. Zuvor feiern die vier Musiker aber im kommenden Jahr noch den 50. Band-Geburtstag. „Wir wollen’s mal versuchen, wenn’s am schönsten ist, aufzuhören. Und nicht die Sache zu verplempern“, sagte Gitarrist Fritz Puppel (76) bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Berlin. Sänger Toni Krahl (71) sagte scherzend: „Wir müssen unsere Tabletten einnehmen und denn ab ins Heim.“

City-Drummer an Krebs gestorben

Das Jubiläumsjahr feiern die Musiker mit der Veröffentlichung eines Doppel-Albums, einer Fernseh-Dokumentation, einem Buch - und vielen Konzerten. 

Im Mai vergangenen Jahres war der City-Drummer Klaus Selmke an Krebs gestorben. Er hatte die Band 1972 mit dem Gitarristen Fritz Puppel in Ost-Berlin gegründet. Sie gehörte zu den bekanntesten DDR-Rockbands. Die Gruppe befand sich mit ihren kritischen Texten im sozialistischen Staat oft am Rande des Erlaubten.




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